Unsanfter Absturz

05. Juni 2018 13:36; Akt: 05.06.2018 14:17 Print

Paraglider crasht in Wald – Ast durchbohrt Schulter

Ein Gleitschirmflieger stürzt in Weißrussland in einen Wald ab. Er kommt mit dem Leben davon, doch in seiner Schulter steckt ein riesiger Kieferast.

Hart im Nehmen: Ivan Krasouski erzählt im OP-Raum, wie er das Unglück überlebte. (Video: Youtube/metro news ht)

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Die Bilder erinnern an einen Horrorfilm. Ivan Krasouski segelte mit einem Gleitschirm über die Ortschaft Loshany in Weißrussland, als eine Leine plötzlich riss. Unkontrolliert stürzte der Mann in ein Waldstück ab. Glücklich, den Unfall überlebt zu haben, versuchte Krasouski gleich aufzustehen. Doch etwas hinderte ihn daran: Der 36-Jährige war auf der Höhe seiner rechten Schulter von einem breiten Kieferast aufgespiesst worden.

Krasouski alarmierte den Notdienst per Handy. «Ich habe mein Hemd aufgerissen und in meinem Arm steckte ein Ast so dick wie eine Wassermelone», erzählt er der Agentur East2West.

Mit Ast ins Krankenhaus gebracht

Die Sanitäter konnten ihm zunächst schwer helfen: Hätten sie ihm den Ast aus der Schulter entfernt, wäre der verletzte Gleitschirmflieger innerhalb weniger Minuten verblutet. Die Notärzte mussten darum zuerst den Ast vorne und hinten absägen und Krasouski so ins Krankenhaus nach Minsk bringen.

Dort wurde der Fremdkörper schließlich in einer Notoperation beseitigt. Den Humor verlor der Patient trotz Schmerzen nie: Er fühle sich wie die Science-Fiction-Figur Groot aus «Guardians of the Galaxy», meinte er.

(L'essentiel/kle)

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