Burma

12. Mai 2019 12:52; Akt: 12.05.2019 12:55 Print

Pilot landet Flugzeug ohne Vorderrad

Eine Bruchlandung in Burma endete glimpflich. Der Pilot wird nun als Held gefeiert.

Die Bruchlandung im Video. (Quelle Reuters)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit der Landung seines Flugzeugs ohne funktionierendes Bugfahrwerk ist ein Pilot aus Burma am Sonntag zum Helden geworden. «Sie mussten mit den Hinterrädern landen», sagte Ye Htut Aung von Burmas ziviler Luftfahrtbehörde. Der Pilot habe die Maschine «kunstfertig» gelandet, es habe keine Verletzten gegeben.

Der Myanmar Airlines-Flug UB-103 landete um etwa 9 Uhr (Ortszeit, 4.30 Uhr MESZ) in der bei Touristen beliebten Stadt Mandalay. Alle 89 Menschen an Bord blieben unversehrt.

Es hat «bisschen gequalmt»

Ein nicht verifiziertes Video, das in Online-Netzwerken kursierte, zeigt eine normal verlaufende Landung, bis das Flugzeug auf seinen Bug kippt und zum Stillstand schlittert. Ein Passagier sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei der Landung habe es «ein bisschen» gequalmt.

Ye Htut Aung erklärte, der Pilot habe zuvor mehrmals versucht, das Fahrwerk am Bug des Flugzeuges auszufahren, zunächst über das Computersystem, dann manuell. Der Behördenmitarbeiter sprach von einem «technischen Fehler». Die Fluggesellschaft habe Ingenieure nach Mandalay geschickt, um die Maschine zu untersuchen.

Zweiter Vorfall innerhalb weniger Tage

Es ist der zweite Vorfall dieser Art in Burma binnen weniger Tage. In Rangun war eine Maschine der Fluglinie Biman Bangladesh Airlines während eines Sturms von der Landebahn geschlittert, elf Menschen wurden verletzt.

Während des Monsuns kommt es in dem südostasiatischen Land immer wieder zu Schwierigkeiten im Flugverkehr. 2017 stürzte ein Militärflugzeug mit 122 Menschen an Bord in die Andamanensee. Behörden machten schlechtes Wetter für das Unglück verantwortlich. 2015 kam ein Flugzeug von «Air Bagan» wegen heftigen Regens von der Landebahn ab.

(L'essentiel/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.