Etwas fürs Herz

20. Oktober 2021 16:47; Akt: 20.10.2021 16:48 Print

«Polizei-​​Lady? Ich habe Spielsachen für euch»

Ein Vierjähriger hat in Neuseeland den Polizeinotruf getätigt. Aber nicht, weil es einen Notfall gegeben hätte. Selbst die Polizei spricht von einem «niedlichen Zwischenfall».

storybild

Constable Kurt und der namentlich nicht genannte Vierjährige, der ohne Wissen seiner Eltern die Polizei verständigt hatte. (Bild: Polizei Neuseeland)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die neuseeländische Polizei informiert über einen «Zwischenfall, der zu niedlich ist, um ihn nicht zu teilen». Bei der Notfallzentrale ging demnach ein Anruf von einem Vierjährigen ein. Der Junge forderte die Polizei auf, sich seine Spielsachen anzusehen. So lief das Gespräch ab:

«Hier ist die Polizei. Wie lautet ihr Notfall?», fragt eine Polizistin. Nach einer Pause meldet sich eine Kinderstimme: «Hallo. Polizei Lady?» Ja, hier sei die Polizei, um was es denn gehe, erkundigt sich die Dame freundlich. «Ähm, kann ich Ihnen etwas sagen?», fragt der Junge.

«Komm her und schau sie dir an»

Als das bestätigt wird, sagt er: «Ich habe einige Spielsachen für Sie.» Die Polizistin, leicht erstaunt, fragt nach: «Du hast Spielsachen für mich?» «Ja», so das Kind, «komm her und schau sie dir an.»

Das Gespräch wird vom Vater des Vierjährigen unterbrochen. Es ist ihm sichtlich unangenehm. Sein Sohn habe wohl aus Langeweile angerufen, die Mutter sei krank.

Die Dispatcherin erkundigt sich per Funk dennoch, ob jemand in der Nähe sei, um den Jungen zu besuchen: «Wir haben hier einen Vierjährigen, der der Polizei seine Spielsachen zeigen will. Over». Ein Constable Kurt meldet sich, er werde vorbeischauen.

«Ein gutes, aufklärendes Gespräch»

Dem Beamten seien im Haus des Jungen in Invercargill eine große Auswahl von Spielsachen gezeigt worden, informiert die Polizei später. Dabei habe der Polizist mit dem Jungen auch ein «gutes, aufklärendes Gespräch» über die richtige Nutzung des Polizeinotrufs führen können.

«Er hatte wirklich coole Spielsachen», funkt Constable Kurt später in die Zentrale zurück. «Der Glückspilz hat sich auch den Streifenwagen ansehen können», fügt die Polizei an, «und der Beamte stellte sogar die Sirenenlichter für ihn an.»

(L'essentiel/gux)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.