Selbstfahrendes Auto

22. März 2018 09:25; Akt: 22.03.2018 09:29 Print

Polizei zeigt Video von tödlichem Uber-​​Unfall

In Tempe Arizona wurde eine Fußgängerin von einem selbstfahrenden Fahrzeug angefahren. Die Ermittlungen dauern noch an.

Die Polizei von Tempe hat Dashcam-Aufnahmen des tödlichen Unfalls veröffentlicht. (Video: Tempe Police/Tamedia)

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Ein autonom fahrender Wagen von Uber war in der Stadt Tempe mit einer Fußgängerin zusammengestoßen. Die 49-Jährige erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Es war der erste tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto.

Die Ermittlungen nach dem Unfall laufen auf Hochtouren. Dazu hat die Polizei von Tempe nun ein Video des Vorfalls veröffentlicht. Die Außenaufnahmen lassen erkennen, mit welcher Geschwindigkeit sich das Fahrzeug der Fußgängerin, die ein Fahrrad schiebend die Straße überquerte, näherte. In der Innenaufnahme sieht man eine kurz vor dem Aufprall abgelenkte Person. Das Video endet Sekunden vor dem eigentlichen Unfall.

Tests auf der ganzen Welt

Nach Polizeiangaben fuhr der Unfallwagen vom Typ Volvo XC90 zum Zeitpunkt des Aufpralls in der Nacht zum Montag autonom. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA und die Unfallermittlungsstelle NTSB kündigten an, eigene Teams nach Tempe zu entsenden.

Die Fahrzeuge werden auf der ganzen Welt getestet, weil Autokonzerne und Unternehmen wie die Google-Mutter Alphabet und Uber darin eine Schlüsseltechnologie der Zukunft sehen.

Mögliche Auswirkung auf Politik

Der Unfall dürfte sich auf die politische Diskussion auswirken. Die Alphabet-Tochter Waymo sowie Uber hatten erst am Freitag an den Kongress in Washington appelliert, die Entwicklung selbstfahrender Autos mit einer weitreichenden Gesetzgebung voranzutreiben. Einige Politiker von den Demokraten haben Sicherheitsbedenken geäußert und dürften sich nun bestätigt fühlen.

Arizona hat vergleichsweise lockere Regeln und wollte damit Unternehmen anlocken. Allein Uber erprobt im Großraum Phoenix, zu dem auch Tempe gehört, mehr als 100 selbstfahrende Wagen. Der Konzern will mit der Entwicklung der Autos langfristig von Menschen gesteuerte Fahrzeuge überflüssig machen.

Sicherheitsbedenken mit Blick auf selbstfahrende Autos gibt es schon seit einem tödlichen Unfall mit einem Wagen von Tesla im Juli 2016. Er fuhr aber nur mit einem teilautonomen System, das unter Kontrolle eines Menschen stand. Das System von Uber braucht eigentlich keinen Fahrer mehr.

(L'essentiel/sep)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 22.03.2018 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do huet den Auto an den Pilot deen vir sou Situatiounen um Steier setzt keng schold. Keng Reflektoren an huet den beliichten Trottoir net benotz. Dommheet deet wei

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  • Patrice am 22.03.2018 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Dei hätt ech do och net gesin

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  • Sandra am 22.03.2018 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass schlemm, me leider hätt ech, a vill aaner chaufeuren, och neischt maache kènen, aleng schon dat de greissten deel vu de Menschen och Nuets schwarz Kleeder droen ouni Reflektor. Ausser dem ass do och keng Strossen belichtung.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sandra am 22.03.2018 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass schlemm, me leider hätt ech, a vill aaner chaufeuren, och neischt maache kènen, aleng schon dat de greissten deel vu de Menschen och Nuets schwarz Kleeder droen ouni Reflektor. Ausser dem ass do och keng Strossen belichtung.

    • Niemand am 22.03.2018 20:26 Report Diesen Beitrag melden

      Alles falsch . . . géi weider schlofen . . .

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  • Warum? am 22.03.2018 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    ein gutes ACC - heute schon in europäischen Automarken verfügbar- mit Notbremsassistent schlägt sofort Alarm und leitet eine Notbremsung ein. Der Fussgänger könnte noch Leben. Der Fehler geht eindeutig von der unausgereiften Technik und noch viel schlimmer vom unausgereiften Fahrer/in aus. macht mal ne Probefahrt bei eurem Authändler des Vertrauens mit einem ACC equipierten Auto.. Ihr werdet überrascht sein.. ich bin´s schon seit mehr als einem Jahr ACC sollte in jedem Fahrzeug Vorschrift sein und auf Dauerbetrieb eingeschaltet sein .. dies betrifft besonders die LKW - Problematik Stauende..

    • Robo am 22.03.2018 15:34 Report Diesen Beitrag melden

      bla bla egal waat

    • Niemand am 22.03.2018 17:29 Report Diesen Beitrag melden

      Ich frag mich manchmal, wie die Leute damals vor 20-30 Jahren gemacht haben, ein Auto ohne solche Technik zufahren? Wenn jeder mit seinen Augen auf Strasse fahren würden und an die Geschwindigkeit halten, bräuchten wir solchen Mist nicht. Aber da es immer mehr Schwachköpfe da draussen gibt, kann ich das auf andere Seite verstehen.

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  • Patrice am 22.03.2018 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Dei hätt ech do och net gesin

    • Niemand am 22.03.2018 17:24 Report Diesen Beitrag melden

      Waren sie live dabei? Ich glaube nicht . . . Nur als Hinweis, das da ist ein Video in schlechter Qualität . . . -_- so wissen sie es für das nächste mal.

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  • irgendeen am 22.03.2018 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do huet den Auto an den Pilot deen vir sou Situatiounen um Steier setzt keng schold. Keng Reflektoren an huet den beliichten Trottoir net benotz. Dommheet deet wei

    • Niemand am 22.03.2018 17:22 Report Diesen Beitrag melden

      Trotzdem hätte der Fahrer abbremsen müssen, statt nach unten zuschauen. Desweiteren ist es noch zufrüh solche selbstfahrendes Auto in der Öffentlichkeit zusetzen. Die Technologie ist noch nicht reif genug . . .

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