Starkregen

13. Juli 2021 11:25; Akt: 13.07.2021 11:29 Print

Portobello Road in London ist zum Fluss geworden

Flutartige Überschwemmungen haben London heimgesucht. Vor allem im Westen der Stadt mussten Menschen evakuiert werden und Autos standen unter Wasser.

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Auch Großbritannien wird derzeit von teils schweren Regenfällen heimgesucht. Gestern traf es London mit voller Wucht: Innerhalb von 90 Minuten fielen über sieben Zentimeter Regen, wie britische Medien berichten. Straßen wandelten sich innerhalb kurzer Zeit in reißende Bäche, Autos standen unter Wasser, der Zugverkehr wurde eingestellt.

Die Sturzflut erwischte vor allem den Westen und Südwesten der Stadt, wie Videoaufnahmen in den sozialen Medien zeigen. Die Userinnen und User sprechen von «apokalyptischen Regenfällen». Die Polizei wies Autofahrerinnen und Autofahrer an, die betroffenen Gebiete zu umfahren, die Straßen seien derzeit zu gefährlich. Nicht wenige ließen ihre mit Wasser vollgelaufenen Wagen stehen. Motorradfahrer kämpften sich mit ihren Maschinen durch hüfthohes Wasser.

Südlich des Westminster-Gebietes wurden zahlreiche Häuser und Geschäfte geflutet, Toiletten überschwemmt, vereinzelt brachen Decken ein. Die Behörden riefen eine gelbe Gefahrenstufe aus: Demnach müssen Geschäfte und Anwohner mit Überschwemmungen und Gebäudeschäden sowie mit stellenweise reißendem oder tiefem Hochwasser rechnen.

Anwohnerinnen und Anwohner mussten evakuiert und in Notunterkünften untergebracht werden. Die bei Touristinnen und Touristen beliebte Portobello Road in Notting Hill war als solche kaum mehr zu erkennen, sie hatte sich in einen regelrechten Fluss verwandelt (im Video). Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht abzuschätzen.

Für heute werden im Großraum Londons weitere Regenschauer erwartet und es wird vor anhaltenden Unterbrüchen im öffentlichen Verkehr gewarnt. Meteorologinnen und Meteorologen zufolge wird der nasse Spuk, der die Insel schon den ganzen Monat über im Griff hat, ab Mittwoch und vor allem gegen das Wochenende durch Sonnenschein abgelöst. Sie rechnen damit, dass die kommenden Wochen im durchschnittlichen Jahresvergleich «wärmer und trockener» ausfallen dürften.

(L'essentiel/gux)

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