Verstopfte Verdauung?

02. Dezember 2019 11:12; Akt: 02.12.2019 11:12 Print

Pottwal verendet mit 100 Kilo Plastik im Magen

Tier-Drama in Schottland: Ein Wal ist tot an den Strand der Isle of Harris gespült worden. Umweltschützer untersuchen nun, ob der Müll zum Tod des Tieres geführt hat.

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Ein Pottwal, der auf der schottischen Isle of Harris gestrandet und verendet ist, hat einen 100 Kilo schweren «Müllball» in seinem Magen gehabt. In der kompakten Müllmasse fanden sich laut einem BBC-Bericht unter anderem Fischernetze, Seile, Plastiktaschen und Plastiktassen. Untersucht wird, ober der Abfall schuld am Tod des Tieres ist.

Der Kadaver war am Donnerstag entdeckt worden. Für Inselbewohner Dan Parry weist das auf das große Problem der Meeresverschmutzung hin: «Es war wirklich traurig, besonders, wenn man sieht, wie das Fischnetz und der Abfall aus seinem Magen herauskamen.»

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Scottish Marine Animal Stranding Scheme (SMASS), die den Tod gestrandeter Wale und Delfine untersuchen, sezierte den Wal, um die Ursache für den Tod festzustellen. Zunächst habe es keine Anzeichen gegeben, dass der Müll die Verdauungsorgane verstopfte. In dem Posting hieß es aber weiter: «Diese Menge an Plastik im Magen ist trotzdem erschreckend. Es muss die Verdauung behindert haben. Es zeigt erneut die Gefahren auf, die Meeresverschmutzung für Meerestiere darstellt.»

(L'essentiel)

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  • wer ist schuld? ... der Mensch! am 03.12.2019 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    untersucht wird, ob der 100 Kilo schwere Müllball schuld am Tod des Tieres ist ...

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