Ermittlungen eingeleitet

18. September 2020 13:42; Akt: 18.09.2020 13:59 Print

Priester versendet «aus Versehen» Penis-​​Foto

In der Schweiz hat ein Priester seiner Sekretärin ein Foto eines Penis geschickt. Ihm zufolge sei dies «aus Versehen» passiert. Eine Ermittlung gegen den Geistlichen wurde eingeleitet.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein Priester des Bistums Chur in der Schweiz hat seiner Sekretärin ein Bild eines Penis geschickt. Das schreibt kath.ch. So wurde vor einer Woche in einer Medienmitteilung des Bistums verkündet, dass ein Pfarradministrator per sofort seinen Rücktritt eingereicht hat. Aufgrund der Recherchen ergab sich, dass der Priester seiner Pfarramtssekretärin am 31. August ein Nacktfoto eines erigierten Penis per Whatsapp geschickt hat.

Bereits am nächsten Tag sei eine Meldung an den Kirchenratspräsident gegangen. Das Bistum habe daraufhin eine Ermittlung gegen den Priester eingeleitet. So soll der Generalvikariat gesagt haben: «Der Priester muss sofort freigestellt werden. Damit wir eine Handhabe haben, sollte Anzeige erstattet werden.»

Polizeiliche Untersuchung eingeleitet

Die Sekretärin, die das Bild von Priester zugeschickt bekam, habe sich am 4. September auf eine Polizeiwache begeben. Laut Kriminalpolizei wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Priester gab an, dass das Foto nicht sein Geschlechtsteil zeige. Er habe unaufgefordert ein Nacktbild zugeschickt bekommen. Daraufhin habe er das Foto löschen wollen und «aus Versehen» seiner Sekretärin weitergeleitet. Sein «Missgeschick» bedauere er und entschuldige sich hierfür.

(L'essentiel/Bianca Lüthy)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nico am 19.09.2020 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Priester sind doch auch nur Menschen lasst Sie doch heiraten.

  • Pinocchio am 19.09.2020 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Lasst uns beten, dass ihm seine Lügen verziehen werden!

  • mamamilo am 20.09.2020 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Er sollte zu seiner Tat stehen.......:-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • mamamilo am 20.09.2020 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Er sollte zu seiner Tat stehen.......:-)

  • nico am 19.09.2020 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Priester sind doch auch nur Menschen lasst Sie doch heiraten.

  • Pinocchio am 19.09.2020 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Lasst uns beten, dass ihm seine Lügen verziehen werden!