Hongkong

29. August 2018 19:36; Akt: 29.08.2018 19:40 Print

Professor versteckt tote Ehefrau im Koffer an Uni

Ein Uniprofessor soll seine Frau ermordet und in einem Koffer an der Uni versteckt haben. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

In Hongkong steht ein 53-jähriger Hochschullehrer im Verdacht, seine Frau im Streit getötet und in einem Koffer in seinem Büro versteckt zu haben. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Büro von Cheung Kie-chung am Dienstag durchsucht und die Leiche entdeckt. Die Beamten hätten die Tote in Unterwäsche und mit einem Elektrokabel um den Hals in einem Koffer gefunden, der in einer großen Holzkiste verborgen war. Der Professor wurde festgenommen und soll am Donnerstag vor Gericht erscheinen.

«Blut sickerte aus dem Koffer und es stank», sagte ein Polizeisprecher. Das Opfer wurde offenbar erwürgt, die Obduktion stehe aber noch aus.

Nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste

Vor dem Fund hatte der Professor noch eine Mail an seine Studenten versendet, in dem er sich für die Polizeipräsenz entschuldigte. «Sie sind hier, um in einem Fall einer vermissten Person, der meine Familie betrifft, zu ermitteln», schrieb er. «Es gibt nichts was euch Sorgen machen müsste.»

Der Professor für Maschinenbau an der Universität von Hongkong hatte die Polizei selbst auf die Spur gebracht: Nach Angaben der Beamten hatte er am 20. August eine Vermisstenanzeige für seine Frau aufgegeben. Diese habe drei Tage zuvor die Wohnung nach einem Streit verlassen und sei nicht mehr wiedergekommen, sagte der Familienvater laut Polizei.

Überwachungskameras an der Wohnanlage zeigten jedoch nur, wie der Professor das Gebäude verließ – mit einer großen Holzkiste. Die angeblich weggelaufene Ehefrau tauchte auf den Aufnahmen hingegen nicht auf.

Bereits vor wenigen Tagen hatte der Fall eines Anästhesisten in Hongkong für Aufsehen gesorgt, der seine Frau und seine 16-jährige Tochter mit einem mit Gas gefüllten Gymnastikball vergiftet haben soll. Er habe den Ball mit Kohlenmonoxid gefüllt und im Kofferraum des Familienautos die Luft entweichen lassen.

(L'essentiel/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.