Australien

06. Dezember 2021 12:43; Akt: 06.12.2021 12:46 Print

Prozess gegen Entführer von Cleo (4) verschoben

Mehr als einen halben Monat dauerte es, bis Cleo wohlauf gefunden wurde. Der Prozess gegen den Entführer sollte am Montag beginnen, wurde aber um mehrere Wochen aufgeschoben.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der mit Spannung erwartete Prozess gegen den Entführer der vierjährigen Cleo Smith in Australien ist vertagt worden. Zu Beginn einer Gerichtsanhörung des Angeklagten im südwestaustralischen Perth erwirkte sein Anwalt am Montag einen mehrwöchigen Aufschub. Der Angeklagte war per Video aus dem Gefängnis dem Gericht zugeschaltet, auf seine Stellungnahme verzichtete das Gericht aber. Seine nächste Anhörung ist für den 24. Januar vorgesehen.

Der 36-Jährige ist angeklagt, die vierjährige Cleo im Oktober von einem Zeltplatz im australischen Hinterland verschleppt zu haben, wo sie mit ihrer Familie gecampt hatte. Erst nach 18 Tagen entdeckten Fahnder die Kleine wohlbehalten in einem verriegelten, verlassenen Haus im Küstenort Carnarvon. Ihr mutmaßlicher Entführer wurde kurz darauf in der Nähe festgenommen.

Der Fall der Vierjährigen hatte ganz Australien über Tage in Atem gehalten und auch international für Schlagzeilen gesorgt. Die Polizei geht von einer ungeplanten und spontanen Entführung des Mädchens aus. Demnach hatte der 36-Jährige allein gehandelt und hat keinerlei Verbindung zu Cleos Familie.

(L'essentiel/AFP/bho)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.