Rammstein-Prügel

13. Juni 2019 08:45; Akt: 13.06.2019 09:06 Print

Jetzt spricht Till Lindemanns Opfer

Der Mann, der von Rammstein-Sänger Till Lindemann in einer Hotelbar vermöbelt worden sein soll, meldete sich jetzt zu Wort.

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In der Nacht auf Samstag sollen in der Hotelbar des Münchner Nobelhotels Bayrischer Hof die Fäuste geflogen sein. Ein Gast der Bar, der Hamburger Anwalt Bernd Roloff, soll zu der Begleitung von Till Lindemann (56) auf Englisch gesagt haben: «Ich würde das Doppelte für dich bezahlen».

Der Satz, der impliziert, dass die junge Frau namens Lana für eine Prostituierte gehalten wurde, provozierte den Sänger von Rammstein. Er soll von dem Hamburger Anwalt eine Entschuldigung eingefordert haben und ihm dann mit dem Ellenbogen ins Gesicht gefahren sein.

Der 54-jährige Roloff erzählte gegenüber der Bild-Zeitung nun seine Sicht der Dinge. «Ich habe niemanden beleidigt. Ich habe auch niemanden eine Prostituierte genannt. Ich muss missverstanden worden sein. Ich habe weder um ein Selfie gebeten, noch habe ich die Fäuste geballt und ihn aufgefordert, vor die Tür zu kommen. Er wollte wohl dieser Lana imponieren».

Kein Kieferbruch

Der Anwalt, der schon 2013 ein Foto von sich und Lindemann auf Facebook gepostet hat, erlitt bei der Schlägerei nicht wie anfangs behauptet einen Kieferbruch. «Meine Lippe musste genäht werden, ich habe ein Hämatom am Kopf, ein Hämatom am rechten Arm und am rechten Bein», so Roloff. Er sieht sich als Opfer von Lindemanns unkontrolliertem Gewaltausbruch. Deshalb stellte er Strafanzeige wegen Körperverletzung.

(L'essentiel/baf)

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