Gruselig

26. Februar 2021 10:22; Akt: 26.02.2021 10:22 Print

Rehbock mit haarigen Augäpfeln entdeckt

In Tennessee musste ein desorientierter und blutender Weißwedelhirsch bejagt werden - doch der genaue Blick auf das Wild ist richtig gruselig.

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Der medizinische Begriff lautet Hornhautdermoiden - oder haarige Augäpfel. (Bild: Screenshot Twitter©National Deer Association)

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Ende August 2020 musste ein offenbar kranker Weißwedelhirsch, der desorientiert und blutig in einem kleinen Vorort von Knoxville (Tennessee) herumirrte, von seinem Leid erlöst werden. Um festzustellen, woran das arme Tier litt und allfällige ansteckende Krankheiten ausschließen zu können, schickte man seinen Kopf zur Analyse an die Tierärztliche Hochschule der Universität von Georgia.

Dort fand man dann heraus, dass der Hirsch unter einem infektiösen und oft tödlichen Virus erkrankt war und zusätzlich «Hornhautdermoiden» aufwies - seine Augäpfel waren komplett mit Haaren bedeckt. In der Regel sind Hornhautdermoide gutartig und angeboren. Sie bestehen aus Haarfollikel, Schweißdrüsen, Kollagen und Fett - also Elemente der normalen Haut und entstehen meistens durch einen embryonalen Entwicklungsfehler.

Bei dem Rehbock geht man davon aus, dass er diese «Laune der Natur» schon sein ganzes Leben hatte, es sich aber erst nach und nach verschlimmerte, bis das Wild vollständig erblindete. Sterling Daniels von der Tennessee Wildlife Resources Agency meint dazu: «Er konnte vielleicht Tag und Nacht unterscheiden, aber das wars auch schon. Ich würde es damit vergleichen, dass man seine Augen mit einem Waschlappen bedeckt.» Hierbei handelt es sich erst um den zweiten Hirsch, der mit diesem Handycap dokumentiert wurde.

(L'essentiel/tine)

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