In Japan

31. Oktober 2018 12:17; Akt: 31.10.2018 12:32 Print

Restaurant bietet die letzte Mahlzeit von Mördern an

Wie schmeckt wohl eine Henkersmahlzeit? In einem japanischen Restaurant konnte man speisen wie Mörder kurz vor der Hinrichtung.

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Sie ist umstritten und dennoch wird sie vielerorts noch angewendet: die Todesstrafe. In den USA starben seit 1976 insgesamt 1,427 durch die Giftspritze. Alleine in Texas gab es dieses Jahr bereits wieder zehn Hinrichtungen.

Jedem Häftling, den die Todesstrafe erwartet, steht eine Henkersmahlzeit zu: ein letztes Essen nach freier Wahl, um den üblen Beigeschmack der tödlichen Injektion etwas zu überdecken. Das japanische Künstlerkollektiv Chim-Pom servierte in einem Pop-Up-Restaurant genau diese letzten Speisen der schlimmsten Mörder aller Zeiten.

John Wayne Gacy wollte KFC

Zwei Wochen lang blieb die morbide Küche namens «Ningen» (Deutsch: «Mensch») in Shinjuku, ein Bezirk im Westen Tokios, geöffnet. Auf der Karte stand unter anderem die Henkersmahlzeit von Gary Mark Gilmore, ein Mörder, der in seinem Prozess selbst die Todesstrafe forderte. Bevor er hingerichtet wurde, bestellte er sich Steak mit Kartoffeln, Kaffee und Milch.

Auch das letzte Mahl von John Wayne Gacy konnte man im «Ningen» probieren: Der Killer-Clown tötete mindestens 33 Menschen. Vor seiner Exekution verdrückte er einen Eimer KFC-Chicken, Pommes und Erdbeeren.

Falls du dir jetzt überlegst, nach Japan zu jetten, müssen wir dich jedoch vertrösten: Das «Ningen» schloss bereits am 28. Oktober seine Tore wieder. Du kannst die Henkersmahlzeiten aber selbst zubereiten. Der Fotograf Henry Hargreaves stellte sie für eine Fotostrecke namens «A Year of Killing» nach.

(L'essentiel/Tillate)

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