Spenden für ALS-Kranke

23. Juli 2015 15:47; Akt: 23.07.2015 15:48 Print

Riesen-​​Comeback der «Ice Bucket Challenge» geplant

115 Millionen Dollar sind vergangenen Sommer alleine in den USA durch die Eiskübel-Aktion für ALS-Kranke zusammengekommen. Doch das reicht noch nicht.

Zum Thema

Die «Ice Bucket Challenge» löste im Sommer 2014 einen Hype im Internet aus. Nun soll die Aktion zugunsten von ALS-Kranken eine Neuauflage bekommen.

«Im vergangenen August wurde die ‹Ice Bucket Challenge› viral», teilte die ALS Association mit Sitz in Washington mit. Durch die Aktion waren in den USA 115 Millionen Dollar zusammengekommen. «Und sie muss in jedem August wiederholt werden, bis ein Heilmittel gefunden wird.»

Die US-Organisation will Ende Juli in großem Stil dazu aufrufen, die Aktion zu wiederholen. Teilnehmer hatten sich dabei in Internetvideos Eiswasser aus einem Kübel über den Kopf geschüttet – und zu Spenden für Menschen mit der unheilbaren Nervenkrankheit ALS aufgerufen. Viele Prominente hatten daran teilgenommen.

Wiederholung sinnvoll

Auch der Leiter der Berliner ALS-Ambulanz, Thomas Meyer, hält eine Wiederholung für sinnvoll. «Ich bin aber nicht sicher, inwieweit sich die Umstände und Erfolge der ‹Ice Bucket Challenge› des letzten Sommers auch nur annäherungsweise wiederholen lassen.» Bis Mitte dieses Jahres kamen dort 150'000 Euro Spenden zusammen – im Jahr der «Ice Bucket Challenge» waren es 1,6 Millionen Euro.

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) führt zu Nervenzerstörungen und fortschreitenden Muskellähmungen. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen, sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen. Bisher lässt sich ALS mit Medikamenten nicht heilen.

Etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Nur in Ausnahmefällen leben sie länger als ein Jahrzehnt mit der unheilbaren Krankheit.

(L'essentiel/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.