Bizarrer Kampf

17. November 2017 07:26; Akt: 17.11.2017 07:25 Print

Riesige Wespe erlegt Vogelspinne

Vogelspinnen jagen vielen Menschen Angst ein. Aber auch die Spinnen haben Angst – und zwar vor einer Wespe.

Ungleicher Kampf mitten in der Wüste von Arizona: ein Tarantulafalke gegen eine Vogelspinne. (Video: Tamedia/Caters via AP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es ist ein außergewöhnlicher Kampf, den eine amerikanische Familie auf einer Wanderung in der Sonora-Wüste in Arizona gefilmt hat. Eine riesige Wespe und eine Vogelspinne ringen miteinander.

Auf den ersten Blick scheint es ein ungleicher Kampf zu sein, den das Insekt angezettelt hat. Doch die Wespe ist in Wahrheit der größte Feind der Vogelspinne. Es handelt sich dabei um die Pepsis formosa, auch Tarantulafalke genannt.

Eines der schmerzhaftesten Nervengifte im Tierreich

Die Weibchen dieser Wespenart werden bis zu fünf Zentimeter lang und verfügen über ein Nervengift, das zu den schmerzhaftesten im Tierreich gehört. Damit lähmen sie die Vogelspinne, zerren ihr Opfer in eine Höhle und legen dann ein Ei auf ihm ab. Die Larve der Wespe ernährt sich dann von der noch lebenden Spinne.

Dass das Insekt im Deutschen Tarantulafalke genannt wird, liegt an einem Sprachproblem. Die Wespe jagt keine Taranteln, sondern ausschließlich Vogelspinnen. Im Englischen heißt die Vogelspinne jedoch Tarantula. Schuld ist die Geschichte: Als europäische Eroberer Amerika erkundeten, stießen sie auf Spinnen, die den in Südeuropa heimischen Taranteln ähnelten. Sie nannten sie folglich Tarantula, obwohl sie eigentlich auf Vogelspinnen gestoßen waren.

(L'essentiel/ap/)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roxio am 17.11.2017 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    On dirait des catcheurs miniatures...

  • ffff am 17.11.2017 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Ce n'est pas une guepe... vous etes forts

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roxio am 17.11.2017 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    On dirait des catcheurs miniatures...

  • ffff am 17.11.2017 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Ce n'est pas une guepe... vous etes forts

    • Siiiii am 17.11.2017 12:47 Report Diesen Beitrag melden

      C'est bien une guêpe noire...

    • Leblondi am 17.11.2017 13:36 Report Diesen Beitrag melden

      C'est une guèpe noir. J'en ai vu en Guyane.

    • ffff am 17.11.2017 14:06 Report Diesen Beitrag melden

      non, c'est une tarantula hawk!

    • Christian am 17.11.2017 15:22 Report Diesen Beitrag melden

      @ ffff une "tarantula hawk" est la même chose qu'une guêpe noire. aaaaah les "je-sais-tout" ;)

    einklappen einklappen