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20. August 2020 15:01; Akt: 20.08.2020 15:02 Print

Rumänischer Popstar (29) filmt seinen eigenen Tod

Der Popsänger Tavy Pustiu aus Rumänien ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der 29-Jährige streamte seinen eigenen Todes-Crash.

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Der Sänger Tavy Pustiu starb bei einem Autounfall. (Bild: Facebook/ Screenshot)

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Medienberichten zufolge ist der Musiker Tavy Pustiu am Wochenende in der rumänischen Stadt Ploiesti bei einem Verkehrsunfall gestorben. Ein Regionalzug krachte an einem offenbar unbeschrankten Bahnübergang in das Auto des Sängers und seiner Partnerin. Für den 29-Jährigen, der auf dem Beifahrersitz saß, kam jede Hilfe zu spät – er war auf der Stelle tot.

Die Fahrerin des Fahrzeugs wurde nach dem Crash mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, dort kämpft sie seitdem um ihr Leben. Bei der Fahrerin soll es sich laut rumänischen Medien um die 24-jährige Frau des Sängers handeln. Eine offizielle Bestätigung gibt es aber nocht nicht.

Tod auf Facebook gestreamt

Besonders tragisch: Tavy Pustiu hat seinen eigenen Tod live auf Facebook gestreamt, das Video landete kurze Zeit später auf der Videoplattform YouTube. Die Aufnahme zeigt die letzten Sekunden im Leben des 29-Jährigen. Er lächelt in die Kamera, raucht eine Zigarette und hört rumänische Musik. Dann blickt er kurz nach links aus dem Fenster und sieht offenbar den Zug. Es folgt ein Schrei, dann endet das Video.

«Der Unfall geschah aufgrund der Nichteinhaltung der Regeln am Bahnübergang», wird ein Polizeisprecher in der BILD zitiert. Das Fahrzeug soll bei dem Crash mehrere Meter vom Zug mitgeschleift worden sein, das Dach wurde bei dem Zusammenstoß weggerissen.

(L'essentiel/wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Matthias am 20.08.2020 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    sehr tragisch. die fahrerin scheint noch vor dem Uebergang nach rechts und links zu sehen, hat den Zug wohl uebersehen. Unbeschraenkte Bahnuebergaenge sind immer eine Gefahrenquelle, die unnoetig ist. Leider gibt es sie sehr oft in Rumaenien, selbst an vielbefahreren Strassen. Ein Hoch auf Luxembourg. Hier gibt es kaum noch solche Gefahrenquellen. Dank nicht nur der aktuellen, auch den Vorgaengerregierungen, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben

Die neusten Leser-Kommentare

  • Matthias am 20.08.2020 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    sehr tragisch. die fahrerin scheint noch vor dem Uebergang nach rechts und links zu sehen, hat den Zug wohl uebersehen. Unbeschraenkte Bahnuebergaenge sind immer eine Gefahrenquelle, die unnoetig ist. Leider gibt es sie sehr oft in Rumaenien, selbst an vielbefahreren Strassen. Ein Hoch auf Luxembourg. Hier gibt es kaum noch solche Gefahrenquellen. Dank nicht nur der aktuellen, auch den Vorgaengerregierungen, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben