USA

28. Juni 2019 09:45; Akt: 28.06.2019 09:47 Print

Schwangere angeschossen und für Baby-​​Tod verurteilt

Bei einem Streit mit einer anderen Frau wurde einer Schwangeren in den Bauch geschossen. Nun wird sie selbst für den Tod ihres Babys verurteilt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine Schwangere, die im Streit mit einer anderen Frau in den Bauch geschossen wurde, ist in den USA wegen Totschlags angeklagt worden. Ein Gericht im Bundesstaat Alabama wirft der 27-Jährigen vor, den Streit begonnen zu haben und damit für den Tod ihres ungeborenen Kindes verantwortlich zu sein, wie US-Medien am Donnerstag berichteten.

Nach der Zahlung einer Kaution durfte die Frau das Gefängnis demnach zunächst verlassen. Sollte sie für schuldig befunden werden, drohen ihr aber bis zu 20 Jahre Haft. Der Fall hat in den USA eine Debatte über die Rechte von Frauen und ungeborenen Kindern ausgelöst.

Den Berichten zufolge hatte sich die 27-Jährige Anfang Dezember mit einer anderen Frau auf dem Parkplatz eines Ladens in Pleasant Grove westlich der Stadt Birmingham über den Vater des ungeborenen Kindes gestritten. Sie sei damals im 5. Monat schwanger gewesen. Die andere Frau habe in Notwehr auf sie geschossen, hieß es. Alabama gehört den Angaben zufolge zu den US-Staaten, die einen Fötus bei Gewalttaten gegen Schwangere als Opfer anerkennen.

(L'essentiel/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • schlimmer als Indien am 28.06.2019 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur noch krank. Werde niemals mein sauer erspartes Geld als Tourist in solch ein unterentwickeltes Land tragen.

  • Noémie L. am 30.06.2019 20:07 Report Diesen Beitrag melden

    Sweet home Alabama !

  • jimbo am 28.06.2019 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    God bless America!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Noémie L. am 30.06.2019 20:07 Report Diesen Beitrag melden

    Sweet home Alabama !

  • jimbo am 28.06.2019 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    God bless America!

  • schlimmer als Indien am 28.06.2019 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur noch krank. Werde niemals mein sauer erspartes Geld als Tourist in solch ein unterentwickeltes Land tragen.