Sizilien

29. August 2019 10:17; Akt: 29.08.2019 10:23 Print

Seglerin filmt Stromboli-​​Ausbruch aus der Nähe

Ein Segelboot ist dem italienischen Vulkan gefährlich nahe gekommen. Ein Video zeigt den heiklen Moment.

Vom Ausbruch des Vulkans überrascht: Segelboot vor Messina in Sizilien. Video: Tamedia

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der italienische Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Mittelmeerinsel ist nach einem Ausbruch Anfang Juli erneut aktiv. Wie die italienische Feuerwehr im Online-Dienst Twitter mitteilte, brach der Vulkan am Mittwoch aus. Um 12.17 Uhr (MESZ) habe es eine starke Explosion gegeben. Niemand sei verletzt worden. Die Einsatzkräfte rückten demnach sofort aus, um von fließender Lava ausgelöste Wald- und Böschungsbrände einzudämmen.

Die Sizilianerin Elena Schiera befand sich an Bord eines Segelboots, als der Vulkan ausbrach. Auf Instagram veröffentlichte sie ein Video und schrieb : «Wunderbarerweise haben wir überlebt. Momente der Panik.»

Zwei Kilometer hohe Rauchwolke

Dem Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) zufolge ereignete sich die Explosion hauptsächlich an der Südseite des Kraters. Die über dem Vulkan aufsteigende Rauchwolke habe am Mittwochnachmittag bereits eine Höhe von mehr als zwei Kilometern erreicht.

Erst Anfang Juli war der Vulkan massiv ausgebrochen, ein 35-jähriger Wanderer aus Sizilien kam dabei ums Leben. Eine der beiden Explosionen auf der Südseite des Kraters war damals laut INGV die bislang stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen. Rund 1000 Touristen verließen nach dem Ausbruch die Insel an Bord von Fähren, 70 Bewohner mussten ihre Häuser an der Südwest-Seite des Stromboli verlassen. Die Besteigung der Vulkanhänge war im Sommer für Wanderer wegen gefährlicher Lavaströme verboten worden.

Der Stromboli liegt auf der gleichnamigen Insel im Mittelmeer. Er ist Teil der Äolischen Inseln nahe Sizilien und zieht jedes Jahr Tausende Touristen an.

(L'essentiel/jad/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kenni77 am 30.08.2019 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech wiederhuelen mech , ech haat et schon beim Tornado geschriwwen : Alt erem gudd zegesinn wei kleng mir Menschen sinn wann Natur hier Kraft frei leisst ! Wahnsinn

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kenni77 am 30.08.2019 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech wiederhuelen mech , ech haat et schon beim Tornado geschriwwen : Alt erem gudd zegesinn wei kleng mir Menschen sinn wann Natur hier Kraft frei leisst ! Wahnsinn