«Real Life Guys»

18. Januar 2018 18:53; Akt: 18.01.2018 19:01 Print

Sie fliegen mit der Badewanne zum Bäcker

Zwei deutsche Youtuber verwirklichen ihre Kindheitsträume. Darum haben sie eine fliegende Ein-Mann-Badewanne gebaut. Und ja, sie funktioniert.

Zum Thema

Du wolltest seit Kindheitstagen trotz Nadelphobie dein eigenes Tattoo-Studio eröffnen oder mit Chicken Nuggets dein ganz großes Geld verdienen? Das klappt schon, lass dich von niemandem unterkriegen. Hätten sich die beiden Zwillings-Youtuber von «The Real Life Guys» von ihren Kindheitsträumen verabschiedet, würden uns heute Youtube-Schätze wie das selbstgebastelte U-Boot und die eigene Rakete fehlen. Und das wäre echt schade.

Hauptberufliche Youtuber «Wir bauen für unsere Zuschauer irgendwelche verrückten Sachen und setzen vergangene Kindheitsträume um, die wir mal hatten», beschreibt uns Philipp den Youtube-Kanal mit fast 300.000 Abonnenten am Telefon. Sein Bruder Johannes und er, die in der Nähe von Darmstadt wohnen und beide Umweltingenieurwissenschaften an der hiesigen Uni studieren, arbeiten mittlerweile hauptberuflich als Youtuber.

Ihr neuster Streich: Eine fliegende Ein-Mann-Badewanne. Mit Propellern, Stahlgehäuse und anderem Schnickschnack, den wir nicht verstehen. Und die fliegt tatsächlich. Zumindest sechs Minuten bis zum nächsten Bäcker, um Brötchen zu holen, wie das Video zeigt, das sie vergangenen Montag auf ihrem Kanal veröffentlicht haben. «Wir haben im August angefangen das Projekt zu planen», erzählt der 20-Jährige. Nach ersten Schwierigkeiten haben sich die beiden Genies mit Profis zusammengetan und innerhalb von ungefähr drei Wochen die Badewanne flugtauglich gemacht.

Auch Freunde dürfen mitfliegen Finanzielle Unterstützung haben sich die beiden Studenten aus Darmstadt bei den Zuschauern via Crowdfunding und anderen Sponsoren geholt. «Das ganze Projekt hat ca. 1000 Euro gekostet. Das alles selber zu zahlen hätten wir uns niemals leisten können», so Philipp. Gelohnt hat sich die Investition ihrer Fans und Supporter jetzt schon: Auf Youtube hat das Video schon mehr als eine halbe Million Aufrufe.

Kein Wunder, wollten da auch mal Kollegen eine Runde mit der fliegenden Badewanne drehen: «Es sind schon ziemlich viele unserer Freunde damit geflogen.» Und das ganz legal und ohne Flugschein. Um alle Flugfanatiker zu besänftigen, haben die Brüder unter dem Youtube-Video vermerkt, dass ihr Multicopter nicht höher als 30 Meter fliegen kann und darum nicht als Fluggerät eingeordnet wird. Da hat wohl jemand seine Hausaufgaben gemacht.

Das nächste Projekt der beiden Jungs steht auch schon fest: Ein fliegendes Fahrrad. Ziel ist es, befestigte Arme ausklappen zu können, um über Flüsse zu fliegen, und anschließend die Weiterfahrt am Boden zu genießen. Ziemlich nice. Wann dürfen wir vorbeikommen?

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.