Thailand

28. September 2020 08:33; Akt: 28.09.2020 08:37 Print

So grausam müssen Affen für Kokosmilch leiden

In Thailand zwingen Bauern Affen dazu, Kokosnüsse zu ernten. Solche Produkte landen auch im europäischen Handel.

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Es sind verstörende Bilder: Angekettete Affen klettern, abgerichtet und angetrieben von Aufsehern, in Thailand auf Kokospalmen und ernten Kokosnüsse. Der Grund: Affen können über 300 Kokosnüsse pro Tag pflücken, wie Plantagenbesitzer berichten: «Ein Affe arbeitet zehnmal schneller als ein Mann.» Die Tierschutzorganisation Peta deckte kürzlich die in Thailand verbreitete Praxis auf.

«Affen, die Widerstand leisten, werden die Zähne gezogen», heißt es im Bericht. Laut Recherchen von Peta beziehen die Marken Aroy-D und Chaokoh Kokosnüsse aus tierquälerischer Affenproduktion. Deren Produkte sind auch in Europa erhältlich.

In Luxemburg erhältlich

Händler in Großbritannien, den USA und Deutschland haben bereits betroffene Produkte aus den Regalen genommen. In Luxemburg dürften sie weiterhin erhältlich sein, unter anderem online über Amazon.

«Diesen intelligenten Tieren wird die Freiheit verwehrt», scheibt Peta über die Behandlung der Affen. «Sie dürfen sich nicht bewegen, nicht in Kontakt zu ihren Artgenossen treten oder etwas anderes tun, das ihnen wichtig ist. Sie verlieren langsam den Verstand. Vor Verzweiflung gehen sie endlos auf und ab und kreisen auf den kargen, mit Müll übersäten Schmutzflecken, auf denen sie angekettet sind.»

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nimportekoi am 28.09.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    niemand benötigt Kokosmilch um zu überleben also einfach nur boykottieren und fertig!

  • Pierre Angelsdorf am 28.09.2020 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    In Thailand werden noch sehr viele andere Tierarten für Touristen gequält... Aber alle laufen dorthin zum Strand, Augen zu und durch! Sogar deren König will alles das nicht mehr zusehen und lebt schon jahrelang überwiegend in Bayern....

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  • De_klenge_Fuerzkapp am 28.09.2020 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Überall auf der Welt stecken Politiker ihre Nase in den Dreck wo sie eigendlich nicht sollten. Aber bei Tierquälerei steckt keiner seine Nase.

Die neusten Leser-Kommentare

  • marcel am 28.09.2020 19:11 Report Diesen Beitrag melden

    Ass dat déi modern Skawerei ? déi, déi Kokosmelleg wellen drenken,oder gären Kokusnöss iessen,sollen sech se selwer plëcken

  • De_klenge_Fuerzkapp am 28.09.2020 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    Überall auf der Welt stecken Politiker ihre Nase in den Dreck wo sie eigendlich nicht sollten. Aber bei Tierquälerei steckt keiner seine Nase.

  • Pia am 28.09.2020 13:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    All normale Mënsch brauch näischt esou.. denkt un déi déi fir eis onnéideg leise mussen egaal bei waat! Wéi ee Recht huele mir eis? KEENT!

    • @Pia am 28.09.2020 14:28 Report Diesen Beitrag melden

      bofff wann et Déiere net sen dann ass et de Mënsch, geet schons domadder un wann een sech en Tshirt keeft...

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  • Pierre Angelsdorf am 28.09.2020 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    In Thailand werden noch sehr viele andere Tierarten für Touristen gequält... Aber alle laufen dorthin zum Strand, Augen zu und durch! Sogar deren König will alles das nicht mehr zusehen und lebt schon jahrelang überwiegend in Bayern....

    • @Pierre Angelsdorf am 28.09.2020 14:27 Report Diesen Beitrag melden

      was hat das denn damit zu tun? Hotelbesitzer können ja nichts dafür! Aber man muss diese Tierquälereien nicht finanziell unterstützen zum Bsp das Elefantenreiten und das Berühren von betäubten Tigern ( ist ja bescheuert!)

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  • Nimportekoi am 28.09.2020 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    niemand benötigt Kokosmilch um zu überleben also einfach nur boykottieren und fertig!