Ukraine-Affäre

21. November 2019 12:58; Akt: 21.11.2019 14:29 Print

So lacht das Netz über Trumps Spickzettel

Ein einfaches Foto, eine noch einfachere Notiz. Trumps Spickzettel für seine Rede zu den Ukraine-Ermittlungen geht viral.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Er wolle nichts. Nichts von der Ukraine und nichts von deren Präsidenten. Das sagte Trump am Mittwoch in seiner Rede zu den laufenden Impeachment-Untersuchungen. Damit widersprach der Präsident dem Vorwurf, wonach er der Ukraine Militärhilfe in Millionenhöhe versprochen habe. Als Gegenleistung soll Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj Ermittlungen gegen Trumps Rivalen Joe Biden einleiten. Dies zumindest behaupten Zeugen, welche nach eigenen Angaben entsprechende Telefonate des Präsidenten mitgehört haben.

Während Trump in seiner Rede also wiederholt betonte, nichts zu wollen, gelang einem Getty-Fotografen ein besonderer Schnappschuss. Auf einem Notizblock der Airforce One steht in dicken schwarzen Buchstaben das gesprochene Wort Trumps: «Ich will nichts, ich will nichts. Ich will kein Quidproquo.» Selenskyj müsse das Richtige tun.

«Ich bemerkte schnell, dass der Block große, handgeschriebene Notizen enthielt, und richtete meine Kamera darauf aus», so Fotograf Mark Wilson gegenüber «Wired».

Auf Twitter lässt die Häme über die Rede und den Spickzettel nicht lange auf sich warten.

Einem User ist auch die englische Schreibweise des Namens des ukrainischen Präsidenten aufgefallen: «Trottel, kann nicht mal Zelensky korrekt schreiben.»

Für manche sieht das Geschriebene auf dem Notizblock auch schlicht nach einem Songtext aus. Das dazugehörige Lied gibt es im Video oben zu hören.

Und last but not least, was «I want nothing» auch noch sein könnte: der wohl traurigste Brief an den Weihnachtsmann.

Wer die Rede von Trump verpasst hat, kann sie sich hier anschauen und anhören:

(L'essentiel/kat)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • loshein am 21.11.2019 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aha, der Sharpie-Held hat wieder zugeschlagen. Und mit Weltuntergangsbuchstaben, sonst müsste er eine Brille auf sein fettes Gesicht stecken.

  • Julie am 22.11.2019 22:17 Report Diesen Beitrag melden

    Dass er nicht der beste President von Amerika ist weiss mittlerweile jeder, allerdings hält er sich an sein Wahlversprechen, nicht einmal das können wir von unseren Politiker in Europa erwarten

Die neusten Leser-Kommentare

  • Julie am 22.11.2019 22:17 Report Diesen Beitrag melden

    Dass er nicht der beste President von Amerika ist weiss mittlerweile jeder, allerdings hält er sich an sein Wahlversprechen, nicht einmal das können wir von unseren Politiker in Europa erwarten

  • loshein am 21.11.2019 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aha, der Sharpie-Held hat wieder zugeschlagen. Und mit Weltuntergangsbuchstaben, sonst müsste er eine Brille auf sein fettes Gesicht stecken.