Banksy-Bild

04. Mai 2021 16:07; Akt: 04.05.2021 16:35 Print

Sotheby's akzeptiert nun auch Bitcoin oder Ether

Bei der Versteigerung des Banksy-Kunstwerkes «Love Is In The Air» akzeptiert das New Yorker Auktionshaus Sotheby's erstmals Kryptowährung wie Bitcoin oder Ether als Zahlungsmittel.

storybild

«Welche Kombination wäre besser geeignet, als Kryptowährungen einzuführen, als ein ikonisches Banksy-Gemälde», sagte Unternehmenschef Charles Stewart. (Bild: DPA/Sotheby's)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Erstmals kann ein Kunstwerk bei einer großen Auktion auch mit einer Kryptowährung bezahlt werden. Das New Yorker Auktionshaus Sotheby's akzeptiert Bitcoin oder Ether als Zahlungsmittel, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Wert des Gemäldes «Love Is In The Air» des britischen Streetart-Künstlers Banksy wird auf drei bis fünf Millionen US-Dollar (2,49 bis 4,16 Millionen Euro) geschätzt und soll am 12. Mai angeboten werden.

«Es ist etwas, worüber wir schon seit geraumer Zeit nachgedacht haben», sagte Unternehmenschef Charles Stewart dem US-Sender «CNBC». Natürlich seien auch traditionelle Zahlungsmethoden weiter möglich. «Aber welche Kombination wäre besser geeignet, als Kryptowährungen einzuführen, als ein ikonisches Banksy-Gemälde», sagte Stewart.

«Mit der zunehmenden Akzeptanz von digitaler Kunst und NFTs sowie unserem verstärkten Fokus auf digitale Innovation haben wir bei Sammlern einen wachsenden Appetit auf nahtlosere Zahlungsoptionen bei Geschäften mit Sotheby's festgestellt», sagte Sotheby's-Technologiechef Stefan Pepe. Sogenannte NFT (non-fungible token) sind eine Art digitales Echtheitszertifikat: Es kann zwar beliebig viele identische Kopien des Kunstwerks geben, aber nur diese eine kann als das Original gelten. NFT erleben gerade einen Boom, der aber von etlichen Beobachtern als Spekulationsblase angesehen wird.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.