Griechenland

19. Oktober 2018 08:38; Akt: 19.10.2018 08:41 Print

Spinnen-​​Heer überzieht Seeufer mit riesigem Netz

Wer sich vor Spinnen fürchtet, sollte jetzt lieber wegklicken: Abertausende der Krabbeltiere haben die Ufer des Sees Vistonida in Griechenland in ein gigantisches Netz eingehüllt.

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Die Netze hängen über Büschen, Zäunen und Denkmälern und erstrecken sich auf einer Gesamtlänge von etwa 1000 Metern (Bild: Twitter)

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Bäume, Büsche, Zäune, Denkmäler, nichts wurde ausgelassen: Hunderttausende Spinnen haben am Ufer des Vistonida-Sees in Nordgriechenland ein gigantisches Netz über die Landschaft gezogen. Der weiße Schleier erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von 1000 Metern – ein wahrer Albtraum für Arachnophobiker.

Das ungewöhnliche Naturphänomen hat mit der massiven Ausbreitung von Mücken und Schnaken in dem Gebiet zu tun. Die Insekten konnten sich aufgrund des heißen Sommers in Massen vermehren – und landen jetzt auf dem Speisezettel der Spinnen. «Die Spinnen finden hier Nahrung im Überfluss vor», sagt die Biologin Euterpe Patetsini vom örtlichen Umweltpark. «Wir sprechen hier von einer Überbevölkerung.»

Die kleinen Weberlein, die nur etwa einen Zentimeter «groß» werden und für Menschen völlig ungefährlich sind, gehören zur Gattung der Gemeinen Streckerspinne. Diese Art liebt Feuchtgebiete und errichtet ihre Netze horizontal in Bodennähe. Unter dem Netz warten meist tausende der Tiere auf Beute.

Ein ähnliches Phänomen wurde vergangenen Monat in der Nähe der Küstenstadt Etoliko im Westen Griechenlands beobachtet.

(L'essentiel)

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