Sahara-Staub

12. Juli 2020 15:19; Akt: 12.07.2020 15:26 Print

Staubwolke «Godzilla» vernebelt Himmel über USA

Eine riesengroße Staubwolke namens «Godzilla» ist von der Sahara-Wüste bis nach Amerika gezogen und vernebelt dort den Himmel - und verschlechtert die Luftqualität.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Daten von Erdbeobachtungssatelliten zeigen die ungewöhnliche Ausdehnung einer Wolke aus Saharastaub bei ihrer Reise über den Atlantik. Die gigantische Staubwolke, die auch den Namen «Godzilla» trägt, erreichte Ende Juni die Karibik und die USA.

In diesem Jahr sei die Staubkonzentration ungewöhnlich dicht gewesen und die Wolke habe eine Strecke von etwa 8000 Kilometern zurückgelegt, so die Weltraumorganisation Esa in der Nacht auf Sonntag.

Der Staubsturm bildet sich jedes Jahr typischerweise zwischen dem späten Frühjahr und dem frühen Herbst und erreicht Ende Juni bis Mitte August seinen Höhepunkt. Große Mengen von Staubpartikeln aus der afrikanischen Wüste werden dann durch starke Winde in Bodennähe sowie durch Gewitterstürme in die trockene Luft hochgewirbelt. Der Staub kann dann tage- oder wochenlang schweben. Winde fegen ihn über den Atlantik.

Das zeigt auch eine Animation der Esa, die den Weg der Wolke im Juni zeigt. Die Wolke ist auf Basis der gelieferten Daten in der Luft eingefärbt. Rot steht dabei für eine hohe Konzentration. Die Daten stammen maßgeblich von den Erdbeobachtungssatelliten Aeolus und Sentinel-5P. Die Kombination von Satellitendaten ermögliche es, das Verständnis über die Luftschichten über der Sahara zu verbessern und bessere Vorhersagen zur Luftqualität zu machen.

(L'essentiel/SDA)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mio am 13.07.2020 08:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    op Trump oder Godzilla , d’Usa gett vun naicht verschount !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mio am 13.07.2020 08:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    op Trump oder Godzilla , d’Usa gett vun naicht verschount !