An Infektion gestorben

28. Juni 2018 14:15; Akt: 28.06.2018 14:17 Print

«Stinkender Fluggast» war russischer Rockstar

Der Gestank eines Russen zwang eine Flugzeug-Crew zur Notlandung. Der Mann starb jetzt an einer bakteriellen Infektion. Er war ein bekannter russischer Musiker.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ende Mai musste ein Flugzeug der Airline Transavia im portugiesischen Faro notlanden. Die Maschine war auf dem Weg von Gran Canaria nach Amsterdam. Grund war ein stinkender Passagier.

Der Belgier Piet Van Haut erzählte damals: «Er – ich glaube, es war ein Russe – stank fürchterlich. Andere Passagiere fingen an zu schreien und suchten nach Taschentüchern, um ihre Nasen zu bedecken.» Einige hätten sich übergeben müssen oder seien gar in Ohnmacht gefallen.

Infektion ließ die Haut verfaulen

Jetzt ist klar: Der Mann war der russische Rock'n'Roll-Musiker Andrej Suchulin. Der 58-Jährige hatte sich während seiner Ferien in Spanien eine bakterielle Infektion eingefangen, wie «Newsweek.com» berichtet. Der Gestank kam nicht davon, dass er vergessen hatte zu duschen. Er wurde durch die Infektion ausgelöst: Diese ließ seine Haut verfaulen.

Nach der Notlandung in Faro wurde der Mann umgehend ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund von Problemen mit der Versicherung konnte er aber erst nach einigen Stunden behandelt werden. Die Infektion breitete sich trotz Antibiotika-Behandlung und Operationen aus. Suchulin fiel ins Koma. Am 25. Juni versagten mehrere Organe. Das führte schließlich zum Tod des russischen Musikers.

(L'essentiel/sil)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.