Hurrikan in den USA

27. August 2020 09:29; Akt: 27.08.2020 09:36 Print

«Sturmfluten, die man nicht überleben kann»

Hurrikan Laura hat die Küste von Louisiana erreicht. Er gilt als einer der stärksten Hurrikans, der je auf das amerikanische Festland traf. Der Schaden sei noch nicht absehbar.

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Der Hurrikan Laura ist in Cameron, einem Küstenort des US-Bundesstaats Louisiana, aufs amerikanische Festland getroffen. Laut Informationen von «CNN» erreichte er dabei Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Meteorologen gehen davon aus, dass der Sturm über die nächsten Stunden sich weiter über das südwestliche Louisiana bewegen wird. Er wird voraussichtlich am Nachmittag Arkansas weiter im Landesinneren erreichen.

Der angerichtete Schaden wird erst in den nächsten Tagen absehbar sein, teilen die Behörden von Louisiana mit. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde wurde Laura als ein Hurrikan der Stärke vier von fünf eingestuft, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) am Mittwoch mitteilte. Meteorologen warnten vor den Folgen von bis zu sechs Meter hohen Wellen und zerstörerischem Wind. Befürchtet werden massive Zerstörungen bis tief ins Landesinnere hinein und Stromausfälle auch in benachbarten Regionen. Für ein Gebiet mit mehr als einer halben Million Einwohnern wurde die Evakuierung angeordnet.

«Sturmfluten, die man nicht überleben kann»

Das Küstengebiet an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Texas und Louisiana bereitete sich auf die Ankunft von Laura vor. Nachdem das Hurrikanzentrum mit außergewöhnlich scharfen Worten vor «Sturmfluten, die man nicht überleben kann» gewarnt hatte, appellierten Behörden und Politiker an die Einwohner, die Region rasch zu verlassen. Der Gouverneur von Louisiana, John Edwards, betonte, dass viele Menschen vermutlich für längere Zeit in Notunterkünfte gehen müssen.

Ein Hurrikan wie Laura wäre schon unter gewöhnlichen Umständen eine große Herausforderung, die Corona-Krise erschwere die Situation aber zusätzlich, sagte Edwards im Nachrichtensender CNN. «Wenn wir Menschen transportieren, können wir die Strafe nicht so füllen, wie wir es gerne würden.» Außerdem könnten wegen der Ansteckungsgefahr große Schutzunterkünfte nicht genutzt werden. Deswegen würden Menschen stattdessen verstärkt in Hotels untergebracht.

(L'essentiel/SDA/her)

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