Mexiko

21. Juli 2021 17:53; Akt: 21.07.2021 17:59 Print

Surftalent stirbt bei Versuch, Megawelle zu reiten

Der spanische Surfer Oscar Serra ist im mexikanischen Puerto Escondido ums Leben gekommen. Der Ort ist bei Surfern wegen seinen gigantischen Wellen beliebt, aber auch berüchtigt.

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Der Tod eines jungen Spaniers beim Surfen in Mexiko hat in sozialen Medien große Betroffenheit ausgelöst. Der 22-Jährige Óscar Serra war vor dem Ort Puerto Escondido an der mexikanischen Pazifikküste vom Kamm einer Riesenwelle mindestens zwei Meter in die Tiefe gestürzt und auf dem Meeresboden aufgeschlagen, wie die mexikanische Zeitung «El Imparcial» schrieb.

Die erste Welle des Tages

Puerto Escondido mit seiner Playa Zicatela ist bei Surfern international beliebt, aber auch berüchtigt für gefährliche Wellen. Serra wurde schnell aus dem Wasser gerettet, aber das medizinische Personal war nicht mehr in der Lage, ihn wiederzubeleben.

Laut Zeugenberichten ging er ins Wasser, als am Strand eine rote Flagge wehte. Dies gilt üblicherweise als Gefahrensymbol und ist ein Zeichen für erfahrene Surfer, die an diesem Strand die besten Wellen erwischen wollen. Die Berichte sagen weiter, dass es die erste Welle war, die Serra an diesem Tag zu reiten versucht hatte, schreibt die «Sun».

«Ein Tag mit großen Wellen in Zicatela hat uns heute einen ganz harten Schlag versetzt. Unser aufrichtiges Beileid an Familie und Freunde zum Verlust von Óscar Serra. Es gibt keine Worte, um so viel Schmerz zu beschreiben. Das Leben ist oft ungerecht», schrieb der spanische Surfverband auf Facebook. Für den 31. Juli hat der Verband zu einer Gedenkveranstaltung in La Punta del Arenal in der Provinz Alicante aufgerufen: «Bring dein Brett mit, um hinauszurudern».

Ainara Aymat, die Freundin von Óscar Serra, teilte auf Instagram einen bewegenden Abschiedspost. Darauf ist Aymat, die ebenfalls Surferin ist, zusammen mit Serra scherzend in einem Auto zu sehen. Unter die Schwarzweiß-Aufnahme schrieb sie: «Wir verbrachten die letzten 42 Tage ununterbrochen zusammen. Er hatte sein Handy ausgeschaltet und meins nur ab und zu in die Hand genommen. Ich hoffe, es hilft euch zu sehen, wie glücklich er hier gewesen ist.»

(L'essentiel/DPA/pco)

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