Buschbrände

10. Dezember 2019 09:50; Akt: 10.12.2019 09:50 Print

Sydney versinkt im Rauch

Hohe Temperaturen und starker Wind haben die Buschbrände in Australien angefacht. Sydney ist in dichten Rauch gehüllt.

Buschbrände haben Sydney in dichten Rauch gehüllt. (Video: Tamedia)

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Das Amt für Meteorologie warnte am Dienstag vor gefährlichen Luftqualitätswerten und schlechter Sicht in weiten Teilen von Sydney und seiner Umgebung. Auch wenn der Wind im Laufe des Tages seine Richtung wechseln und aus Süden kommen werde, «wird das den Rauch aber nicht vertreiben», schrieb die Behörde gleichentags auf Twitter.

Auch in den kommenden Tagen ist keine Entspannung der Lage in Sicht, ganz im Gegenteil: Laut Wettervorhersage steigen die Temperaturen bei starkem Wind und geringer Luftfeuchtigkeit auf über 40 Grad. Diese Bedingungen bezeichneten staatliche Behörden als extrem schwierig. Betroffen ist vor allem der südöstliche Bundesstaat New South Wales.

Große Belastung für Menschen

Wegen des Rauchs war die Sicht in den meisten Teilen Sydneys laut Luftqualitäts-Index der staatlichen Umweltbehörde extrem gering. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die «ätzende» Luftverschmutzung stelle eine große Belastung für anfällige Menschen dar, besonders für ältere.

Rund 2000 Feuerwehrleute kämpfen gegen mehr als 80 Buschfeuer, die im ganzen Bundesstaat weiter brennen. Darunter ist auch das «Megafeuer» im Nordwesten von Sydney mit einer rund 60 Kilometer langen Feuerfront. Je nach Windrichtung zieht der Rauch immer wieder in die Metropole.

Millionen Hektar verbrannt

Seit Oktober haben die Buschbrände nach Angaben der Behörden rund 2,7 Millionen Hektar Land im Osten Australiens verbrannt. Bisher kamen dabei nach offiziellen Angaben sechs Menschen ums Leben, mehr als 680 Häuser wurden zerstört. Nach Schätzung von Experten verbrannten außerdem auch mehr als 2000 Koalas. Zusammen mit Kängurus gehören Koalas zu den bekanntesten Tieren, die nur in Australien heimisch sind.

Normalerweise beginnt die Zeit der Buschbrände in Australien erst im Dezember. In diesem Jahr ging es jedoch schon im Oktober los.

(L'essentiel/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fridays4Fun am 10.12.2019 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    ...und, wo sind die Aktivisten in diesem Fall? Ach ja! Es fällt nicht das Wort "Klima", also geht es jedem am A... vorbei. Ok, nur lasst euch gesagt sein, daß, ohne Natur es überhaupt kein Klima gibt. Also, bevor mann das Klima rettet, sollte mann die Natur schützen/retten, dann geht der Rest von selbst. Bleibt nur das Problem der Überbevölkerung, aber da müssen andere Methoden her!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fridays4Fun am 10.12.2019 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    ...und, wo sind die Aktivisten in diesem Fall? Ach ja! Es fällt nicht das Wort "Klima", also geht es jedem am A... vorbei. Ok, nur lasst euch gesagt sein, daß, ohne Natur es überhaupt kein Klima gibt. Also, bevor mann das Klima rettet, sollte mann die Natur schützen/retten, dann geht der Rest von selbst. Bleibt nur das Problem der Überbevölkerung, aber da müssen andere Methoden her!