USA

16. Mai 2017 14:36; Akt: 16.05.2017 14:39 Print

Teenager (16) stirbt an Koffein-​​Überdosis

Der 16-jährige Davis Cripe putscht sich vor der Schule mit drei stark koffeinhaltigen Getränken auf. Im Unterricht bricht der Jugendliche plötzlich zusammen – und stirbt.

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Der 16-jährige Davis Cripe starb nach exzessivem Koffein-Konsum. (Bild: Screenshot WOLO-TV)

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Ein 16-Jähriger ist im US-Bundesstaat South Carolina an den Folgen einer Überdosis Koffein gestorben. Der Teenager sei im Unterricht in der Stadt Chapin zusammengebrochen, nachdem er innerhalb von zwei Stunden drei koffeinhaltige Getränke zu sich genommen habe –einen Milchkaffee, eine Zitronenlimonade mit hohem Koffeingehalt und einen Energy-Drink, wie der Nachrichtensender CNN am Dienstag (Ortszeit) den Gerichtsmediziner des Bezirks Richland, Gary Watts, zitierte.

Die große Menge an Koffein in so kurzer Zeit habe mit hoher Wahrscheinlichkeit Herzrhythmusstörungen ausgelöst, an denen der 16-jährige Davis Cripe am 26. April gestorben sei.

Jugendlicher war kerngesund

Bei Herzrhythmusstörungen pumpt das Herz nicht mehr regelmäßig und befördert kein Blut mehr in den Kreislauf. Darunter leiden das Gehirn und die Organe. Der Junge sei gesund gewesen und habe weder Alkohol noch Drogen konsumiert, erklärte Watts. Eine Herzschwäche sei nicht diagnostiziert worden.

In den USA gibt es immer wieder Berichte über Todesfälle nach der Aufnahme hoher Koffeinmengen vor allem über Energy-Drinks. Gerade bei einer Vorschädigung des Herzens kann exzessiver Koffeinkonsum gravierende Folgen haben. Koffein wirkt ähnlich wie das Stresshormon Adrenalin: Es lässt das Herz schneller schlagen und erhöht den Blutdruck. Bei sehr großen Mengen beginnt das Herz zu rasen, kann aus dem Takt geraten und im schlimmsten Fall stehenbleiben.

Eine EU-Studie des Jahres 2015 empfiehlt, nicht mehr als 400 mg Koffein am Tag zu sich zu nehmen, schreibt bild.de. Das entspricht vier bis fünf Tassen Kaffee. Davis Cripe habe diese Menge innerhalb von nur zwei Stunden mindestens erreicht, wahrscheinlich sogar überschritten.

(L'essentiel/dpa/jt)

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