Italien

25. Juni 2019 21:00; Akt: 25.06.2019 21:04 Print

Tochter (18) stirbt an Krebs – Eltern verurteilt

Die Eltern einer verstorbenen 18-Jährigen sind zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sie ließen die Krebserkrankung ihrer Tochter nicht medizinisch behandeln.

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2015 starb die 18-jährige Eleonora in Padua an akuter lymphatischer Leukämie. Nun wurden ihre Eltern wegen der Tötung ihrer Tochter zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, wie «El Mundo» berichtet. Dies, weil sie Eleonora nicht medizinisch behandeln ließen, sondern auf alternative Therapiemethoden zurückgriffen.

Bei ihrer Diagnose war Eleonora 17 Jahre alt. Die Ärzte prognostizierten der Italienerin damals ausgezeichnete Heilungschancen, falls sie frühzeitig mit der Chemotherapie beginne. Die Eltern und das Mädchen entschieden sich allerdings dagegen und suchten die Hilfe des «Krebsheilers» Ryke Geerd Hamer auf. Ihm war die Zulassung als Arzt bereits im Jahr 1986 entzogen worden.

Neun Monate nach der Diagnose – am 29. August 2015 – verstarb Eleonora nur zwei Wochen nach ihrem 18. Geburtstag. Im Nachhinein wurden Ärzte, Freunde und Familie eingehend von den Behörden befragt. Schließlich kamen sie zum Schluss, dass die Eltern ihre Tochter bei ihrer Entscheidung, medizinische Hilfe abzulehnen, stark beeinflusst hatten. Deshalb kam es zur Verurteilung.

(L'essentiel/doz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Diktatur vun der Chimieindustrie!? ... am 26.06.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    gi mir elo geriechtlëch dozou gezwongen Chimio ze schlëcken fir de Profit vun der Pharmaindustrie???!!! ... an déih ganz kriebserregend Industrie wäscht sech d'Hänn an Onschold, obwuël ëmmer méih an ëmmer méih Jonker durch d'Industriegëfter krank gin oder sin ... d'Industrie gëtt als onfehlbar dohigestallt an gestroft gëtt ëmmer den klengen dommen Steierzuëler, well dat jo sou einfach durchzezéiën ass an d'Industrie verseucht gratis weiderhin ongestroft Daag fir Daag déih ganz Erd, Loft a Waasser, heizt d'Klima op a gëtt dofir net bestroft! ... Recht op Selbstbestëmmung ... wat ass dat?!

  • Lou Lulu am 26.06.2019 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech mein Meedchen ging verleieren, haett mein lieven souwiesou kee senn mei. Die arm Famill, wei wann et net Stroof genug waer wat hinnen geschitt ass! Esou wei Dokteren haut dess daags mat den Leit emgin ass et jo kee wonner dass ee faert eppes mat hinnen ze din ze hun. Iverall ronderem gett et Leit die schlecht Experienzen hun mam medical. Deen een seet dat do, den aneren huet een aaneren Avis. Wen gleeven? Traureg traureg Geschicht.

  • Hilfe am 27.06.2019 21:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2015 musste ich miterleben wie eine Frau die ich persönlich kannte mit 74Jahren an Krebs gestorben ist,sie bekam zwei Jahre lang Chemotherapie verabreicht von 2013 bis 2015 und ich habe es selber erlebt wie die Chemotherapie ihre schreckliche Spur bei ihr hinterlassen hat,es ist ein sehr langer schmerzvoller Tod,im Endeffekt versucht man noch ein paar Jahren herauszuholen obwohl man weiß das die Zeit für den Krebspatienten vorbei ist. Ich kann die Eltern von dieser junge Frau vollkommen verstehen das sie es abgelehnt haben ihre verstorbene Tochter mit der Chemotherapie zu behandeln denn es ist im Endeffekt eine Quälerei ständig Gift in den Körper gepumpt zu bekommen,wer das selber miterlebt hat der lehnt solche Praktiken ab,außerdem geht es leider wie immer um viel Geld.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hilfe am 27.06.2019 21:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2015 musste ich miterleben wie eine Frau die ich persönlich kannte mit 74Jahren an Krebs gestorben ist,sie bekam zwei Jahre lang Chemotherapie verabreicht von 2013 bis 2015 und ich habe es selber erlebt wie die Chemotherapie ihre schreckliche Spur bei ihr hinterlassen hat,es ist ein sehr langer schmerzvoller Tod,im Endeffekt versucht man noch ein paar Jahren herauszuholen obwohl man weiß das die Zeit für den Krebspatienten vorbei ist. Ich kann die Eltern von dieser junge Frau vollkommen verstehen das sie es abgelehnt haben ihre verstorbene Tochter mit der Chemotherapie zu behandeln denn es ist im Endeffekt eine Quälerei ständig Gift in den Körper gepumpt zu bekommen,wer das selber miterlebt hat der lehnt solche Praktiken ab,außerdem geht es leider wie immer um viel Geld.

  • rodolfo am 26.06.2019 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Thema verfehlt.

  • Lou Lulu am 26.06.2019 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech mein Meedchen ging verleieren, haett mein lieven souwiesou kee senn mei. Die arm Famill, wei wann et net Stroof genug waer wat hinnen geschitt ass! Esou wei Dokteren haut dess daags mat den Leit emgin ass et jo kee wonner dass ee faert eppes mat hinnen ze din ze hun. Iverall ronderem gett et Leit die schlecht Experienzen hun mam medical. Deen een seet dat do, den aneren huet een aaneren Avis. Wen gleeven? Traureg traureg Geschicht.

  • raisonnable am 26.06.2019 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ic hdie Kommentare hier lese sehe ich schwarz für die Menschheit. Da steckt man Milliarden in die Erforschung zur Bekämpfung von Krebs, die wissenschaftlich nachweisbar gute Heilungsmöglichkeiten haben, und trotzdem wird es mit einem 'Krebsheiler' verglichen und als schädliches Chemie abgetan. Klar ist das schädlich aber weitaus gesünder als nichts zu machen und zu sterben bzw irgendwelche komischen Zeugs zu sich nehmen die nichts bringen und womöglich sogar noch schädlicher ist.

    • Andrea am 26.06.2019 20:01 Report Diesen Beitrag melden

      Komisch! Dabei ist es doch bekannt, dass kaum ein Arzt dazu bereit wäre, sich selbst oder seine lieben Familienmitglieder mit Chemo und Bestrahlung behandeln zu lassen, im Falle einer diagnostizierten Krebserkrankung! Das alleine ist schon aussagekräftig genug! Was wollen Sie noch mehr? Achso, stimmt - Sie glauben ja an die Milliarden teuren Erforschungen der Lobbyisten... Dr. Hamer machte grossartige Entdeckungen bzgl. Krebserkrank. und anderer Erkrankungen, die den Ursprung durch einen Abdruck per bildgebenden Verfahren in Gehirnarealen erkennen lassen. Heilung von Krebs wäre dann zu billig!

    • Achtung_zynisch&sarkastisch am 27.06.2019 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      Komisch dass "Dr." Hamer es dann nicht hinbekommen hat die junge Frau zu heilen! Wie sie selbst sagten kosten die Erforschungen Millionen und mal ernsthaft... Glauben sie dann wirklich dass ein einzelner Arzt revolutionäre Heilmethoden erfinden könnte? Aber nun gut sie hören sich sowieso so an als ob sie auch daran glauben würden dass Vakzinationen Autismus verursachen und wir sind ja sowieso überbevölkert und dies ist halt nur "Survival of the fittest V2.0".

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  • Virenque am 26.06.2019 10:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    komisch was sie hier schreiben.