Prügel-Attacke

09. Dezember 2019 17:44; Akt: 09.12.2019 18:09 Print

Tödliche Attacke dauerte «keine 20 Sekunden»

Nach dem gewaltsamen Tod eines 49-Jährigen auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

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Nach der tödlichen Prügel-Attacke auf einen Feuerwehrmann auf einem Weihnachtsmann im deutschen Augsburg ist es der Polizei gelungen, «die Identität der gesuchten siebenköpfigen Männergruppe weitestgehend festzustellen». Sechs junge Männer wurden bereits am Sonntag festgenommen und befragt, darunter auch der Haupttatverdächtige Halid S. Er ist erst 17 Jahre alt und polizeibekannt.

Laut Augsburger Allgemeine konnten mittlerweile alle sieben Verdächtige der Männergruppe ausgeforscht und festgenommen werden. Gegen sie wurde am Montag ein Haftbefehl erlassen.

Bei der Pressekonferenz schilderte der Oberstaatsanwalt den Tatablauf: «Der Schlag war unvermittelt, von der Seite und mit voller Wucht und hat so zum Tode geführt». Laut Oberstaatsanwaltschaft dauerte der tödliche Streit nur wenige Sekunden: «Mehr als 20 waren das nicht», sagte Oberstaatsanwalt Rolf Werlitz.

Hier die weiteren Details zum aktuellen Stand:

Hauptverdächtige polizeibekannt

Hadid S. wurde in den letzten Jahren wegen mehrerer "jugendtypischer Delike" festgenommen, unter anderem auch Körperverletzung.

Obduktionsergebnis bleibt unter Verschluss

Verdächtige wurden verpfiffen

Jugendbeamte haben noch in der Tatnacht sachdienliche Hinweise bei Befragungen in Diskotheken erhalten, die zur Ergreifung der Verdächtigen führten.

Haupttäter Halid S. (17) soll wegen Totschlags angezeigt werden

Oberstaatsanwalt Welitz geht davon aus, dass schlussendlich gegen alle sieben Verdächtige ein Haftbefehl wegen Beihilfe zum Totschlag und wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen wird

Sechs Haftbefehle sind bereits erlassen

Oberstaatsanwalt Rolf Werlitz bittet um Verständnis, die Ermittlungen würden noch laufen. Noch seien viele Dinge abzuklären und zu verifizieren. Die Videoüberwachung hilft entscheidend mit.

Bande dem Ermittlungsrichter vorgeführt Jugendliche sind zwischen 17 und 20 Jahre alt. Einer von ihnen (19) stellte sich bei der Polizei, zusammen mit seinem Anwalt.

Keine eindeutigen Aussagen zu den Nationalitäten oder dem Aussehen der Verdächtigen durch Augenzeugen

(L'essentiel)

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