Spanien

17. Juli 2019 07:17; Akt: 17.07.2019 07:23 Print

Tourist bricht sich auf Wasserrutsche Halswirbel

Es sollten unbeschwerte Stunden in einem spanischen Wasserpark werden. Für einen Briten wären sie beinahe tödlich geendet.

So sieht der Wasserspaß aus, wenn alles reibungslos abläuft. (Quelle: Youtube)

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Der Unfall ereignete sich vergangene Woche im Wasserpark Aqualandia nördlich von Alicante. David Briffaut wollte die Attraktion Splash hinunterrutschen - wie es viele vor ihm schon getan hatten. Der 23-Jährige aber landete so unglücklich im Becken, dass er wohl seither gelähmt ist, wie die «Daily Mail» schreibt.

Er hat demnach kurz nach dem Aufprall das Bewusstsein verloren. Als er aber wieder zu sich gekommen war, sagte er: «Ich kann meine Beine nicht spüren.» Danach wurde er sofort ins Krankenhaus gebracht. Seither befindet er sich auf der Intensivstation, angeschlossen an einer Herz-Lungen-Maschine, heißt es weiter. Die Diagnose der Ärzte: Zwei Halswirbel wurden bei dem Aufprall gebrochen und auch sein Rückenmark ist verletzt.

« Durchleben einen Albtraum »

Seine Eltern sind sofort aus England nach Spanien gereist, um ihrem Sohn zur Seite zu stehen - und auch der Freundin, die neben David gleichzeitig hinunterrutschte. Die Mutter sagt zur News-Seite: «Wir durchleben gerade den Albtraum jeder Eltern. Unser Sohn wollte mit seiner Freundin nur in die Ferien und jetzt wird uns gesagt, dass er vermutlich nie wieder gehen kann. Das einzige, was wir jetzt tun können, ist für ihn zu beten.» David habe Beruhigungsmittel erhalten, aber er sei sich seiner Situation bewusst, so die Mutter.

Der Wasserpark weist unterdessen Anschuldigen zurück, dass die Attraktion unsicher sei. Man würde jedes Jahr vor Saisonbeginn die Anlagen auf ihre Sicherheit von einem unabhängigen Unternehmen überprüfen lassen. Zudem würden die Mitarbeiter jeden Morgen die Bahnen testen. Aqualandia geht davon aus, dass sich David Briffaut nicht an die Benutzerregeln gehalten habe.

(L'essentiel/roy)

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