Zusatzimpfung empfohlen

07. Oktober 2021 22:12; Akt: 07.10.2021 22:29 Print

«Ungenügender Schutz» nach Johnson-​​Impfung

Die Ständige Impfkommission in Deutschland empfiehlt nun eine zusätzliche Impfung mit einem mRNA-Vakzin. Begründet wird dies mit den sogenannten Impfdurchbrüchen.

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland hält den Impfschutz beim Corona-Vakzin Janssen von Johnson & Johnson für nicht ausreichend. Laut der Stiko-Empfehlung sollen Menschen, die mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, zudem eine weitere Dosis mit einem mRNA-Impfstoff erhalten – und zwar ab vier Wochen nach der Janssen-Immunisierung, für die generell nur eine Dosis empfohlen wird. Die Expertinnen und Experten begründen dies unter anderem mit der geringeren Wirksamkeit.

Begründet wird dies mit den sogenannten Impfdurchbrüchen, also Ansteckungen mit dem Coronavirus trotz einer Impfung. Die meisten dieser Impfdurchbrüche seien bei Geimpften mit Johnson & Johnson verzeichnet worden. Ebenso sei die Wirksamkeit des Vakzins gegen die hochansteckende Delta-Variante im Unterschied zu den anderen Corona-Impfstoffen vergleichsweise gering. Die Stiko spricht von einem «ungenügendem Impfschutz». Beim Impfstoff von Johnson & Johnson galt bislang eine Dosis als ausreichend für den vollen Impfschutz.

Laut der Stiko-Empfehlung sollen Menschen, die mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, zudem eine weitere Dosis mit einem mRNA-Impfstoff erhalten – und zwar ab vier Wochen nach der Janssen-Immunisierung, für die generell nur eine Dosis empfohlen wird. Die Expertinnen und Experten begründen dies unter anderem mit der geringeren Wirksamkeit.

(L'essentiel/afp/job)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arm am 08.10.2021 00:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Musse se de Knacht lasgin et en offgelaf as

  • Marco P. am 08.10.2021 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Vor Covid-19 benannte die Wissenschaft diese „Impfdurchbrüche“ ehrlicherweise als Impfversagen. Laut Definition; Rufen Impfstoffe eine Abwehrreaktion des Immunsystems hervor, die zu einer mittel- bis langfristigen Immunisierung führen sollen. Definitiv besteht diese Abwehrreaktion bei den Covid-19 Impfstoffen zu kurz. Meines Erachtens, werden diese neuartigen Pharmazeutischen Produkte unberechtigterweise als Impfstoff bezeichnet.Sollte die EMA ihre Definition noch nicht angepasst haben, wird dies wohl in absehbarer Zeit geschehen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marco P. am 08.10.2021 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Vor Covid-19 benannte die Wissenschaft diese „Impfdurchbrüche“ ehrlicherweise als Impfversagen. Laut Definition; Rufen Impfstoffe eine Abwehrreaktion des Immunsystems hervor, die zu einer mittel- bis langfristigen Immunisierung führen sollen. Definitiv besteht diese Abwehrreaktion bei den Covid-19 Impfstoffen zu kurz. Meines Erachtens, werden diese neuartigen Pharmazeutischen Produkte unberechtigterweise als Impfstoff bezeichnet.Sollte die EMA ihre Definition noch nicht angepasst haben, wird dies wohl in absehbarer Zeit geschehen.

  • Arm am 08.10.2021 00:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Musse se de Knacht lasgin et en offgelaf as