Paris

06. September 2017 09:29; Akt: 06.09.2017 09:38 Print

Unglaublich, was mit dieser Wohnung passierte

Laurie vermietete ihr kleines Studio ein Monat lang bei Airbnb. Als sie Ende August in die Wohnung zurückkehrte, traute die junge Pariserin ihren Augen nicht.

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Eine Airbnb-Vermieterin hat in Paris ein blaues Wunder mit einem übel gesinnten Mieter erlebt. Als die junge Frau Ende August zurückkehrte und die Tür ihres Studios öffnete, drang ihr sofort ein beißender Geruch in Nase. Es sah aus wie nach einem Massaker: Überall lag Dreck herum, Insekten krabbelten über den aufgewölbten Boden und es stank abscheulich nach menschlichen «Hinterlassenschaften».

Weil die Profitänzerin häufig außerhalb von Paris arbeitet, bot sie ihr 13 Quadratmeter kleines Studio immer wieder kurzfristig zur Vermietung auf Airbnb an. Bisher habe sie gute Erfahrungen mit dem Portal gemacht. Sie vergab das Studio an Praktikanten oder junge Paare, die das Wochenende in der französischen Hauptstadt verbrachten.

«Es sieht aus wie in einer Bruchbude»

Im August geriet die junge Frau jedoch an den Falschen: Der Mieter täuschte Laurie mit einem tadellosen Profil, auch beim Einziehen schien noch alles in Ordnung. Doch am Ende verließ der Mann die Wohnung in einem furchtbaren Zustand. «Es war ein neues, charmantes Studio. Heute sieht es hier aus wie in einer schäbigen Bruchbude, die voll mit Exkrementen, Urin und einer erstaunlichen Anzahl an leeren Alkoholflaschen ist», schreibt Laurie bei Facebook. Ihre Geschichte wurde mittlerweile hundertfach geteilt und von mehreren Medien aufgegriffen. «Ich war ehrlich schockiert und am Boden zerstört, mein Studio bei meiner Rückkehr in solch einem Zustand wiederzufinden.»

Kosten von 10.000 Euro

Als der böswillige Bewohner den Mietzeitraum von drei Wochen schon um eine Woche überzogen hatte, tauchte er unter. Später erfuhr Laurie, dass Feuerwehrleute den Mann aus der Wohnung entfernt hatten. Mittlerweile hat die Vermieterin Anzeige bei der Polizei erstattet. Einen Kontaktversuch des Vandalen blockte sie ab, um die Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen, schreibt die Website huffingtonpost.fr.

Insgesamt muss die Frau 10.000 Euro an Reparaturkosten aufwenden, um das Studio wieder in bewohnbaren Zustand zu bringen. Einstweilen ist sie wieder bei ihren Eltern untergekommen. Ob sie zurückkehren will? Eher nicht. Zu sehr haben sich die schrecklichen Bilder von der zerstörten Wohnung in ihre Gedächtnis eingeprägt. Airbnb will sich des Falls annehmen und sicherte der Frau Unterstützung zu.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Angel am 06.09.2017 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat kéint dovun wann en friem leit an seng Wunneng léist

  • Battin am 06.09.2017 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Daat sinn dach Bofferding-Bechsen !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Battin am 06.09.2017 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Daat sinn dach Bofferding-Bechsen !

  • Angel am 06.09.2017 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat kéint dovun wann en friem leit an seng Wunneng léist