Fiat-Lux-Ordensmutter

18. Juli 2011 10:45; Akt: 18.07.2011 10:48 Print

Uriella schickt ein Lebenszeichen

Zum ersten Mal seit Jahren dringt wieder eine Prophezeiung von Uriella an die Öffentlichkeit. Ihr Inhalt ist kaum überraschend: Die Sektenführerin warnt vor einem Wirtschaftskollaps.

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Uriella mit ihrem Ehemann Icordo (Archivbild: Andy Fischer)

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Seit über drei Jahren hat man nichts mehr von der offenbar schwerkranken Anführerin der Endzeitsekte Fiat Lux gehört. Alle Interviewanfragen an das selbst ernannte Sprachrohr Gottes wurden vom «Ordenssitz» in Ibach im Schwarzwald jeweils dünnlippig abgewiesen. Unter anderem wurde spekuliert, dass die heute 82-jährige Zürcherin bereits verstorben sein könnte.

Jetzt gibt es ein Lebenszeichen von der ehemaligen Sekretärin, die seit einem Reitunfall vor fast 40 Jahren behauptet, hellsichtig zu sein. «Danke für Deine Nachfrage betr. Uriella. Ihr Gesundheitszustand ist nach wie vor unverändert. Trotz größter Schmerzen erfüllt sie dennoch tagtäglich ein Mammutprogramm als Ordensmutter, als letztes Sprachrohr Gottes und als seine pflichtbewusste Sühnebraut», heißt es in einem Schreiben an Religionsexperte Georg Schmid. «Uriella hat das Schreiben zusammen mit ihrem Ehemann Icordo mitunterzeichnet. Ich halte die Unterschriften für echt», sagte Schmid. Weiter heißt es im Sektenbrief: «Nun wird es allmählich Ernst bezüglich des Währungs- und Wirtschaftszusammenbruchs weltweit. Seien wir wachsam!»

Schmid kommentiert dies kurz und knapp: «Dass Uriella die Endzeit heraufbeschwört, ist nicht wirklich überraschend.» Die Sektenführerin verkündete immer wieder den Weltuntergang und stellte auch schon Raumschiffe in Aussicht, die ihre Jünger ins Paradies ausfliegen würden.

L'essentiel Online/Andy Fischer

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