Zigarren-Embargo

14. Oktober 2016 16:57; Akt: 14.10.2016 17:00 Print

US-​​Bürger dürfen endlich Cohibas importieren

In den USA gelten ab sofort keine Handelsbeschränkungen mehr für kubanische Zigarren und Rum. Das hat das US-Finanzministerium bekannt gegeben.

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Online bestellen und in die USA liefern lassen, kann man sich die kubanischen Exportschlager nicht: Zigarrenfabrik H. Upmann in Havanna. (Archivbild) (Bild: AP Photo/Ramon Espinosa)

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Davon haben viele US-Bürger seit Jahrzehnten geträumt: Endlich dürfen sie uneingeschränkt Zigarren und Rum aus Kuba in die Heimat mitnehmen. Die US-Regierung hat diese Lockerung im Rahmen der Annäherung an den kommunistischen Staat bekannt gegeben.

Nach den neuen Regelungen des US-Finanzministeriums können Reisende unbegrenzt Zigarren und Rum importieren, so lange sie für den eigenen Konsum bestimmt sind, berichtet die Zeitung «USA Today».

Online bestellen und in die USA liefern lassen, kann man sich die kubanischen Exportschlager allerdings weiterhin nicht.

Die Einfuhr war mit dem Amtsantritt von Barack Obama im Jahr 2009 bereits erlaubt worden, allerdings beschränkt auf einen Wert von 100 US-Dollarn.

Annäherungskurs zwischen den verfeindeten Ländern

Im Dezember 2014 hatten US-Präsident Barack Obama und der kubanische Staatschef Raúl Castro ein Ende der jahrzehntelangen Eiszeit vereinbart. Die diplomatischen Beziehungen wurden 2015 wieder vollständig aufgenommen und das US-Handelsembargo gelockert.

Im März dieses Jahres reiste Obama nach Havanna. Es war die erste Reise eines amtierenden US-Präsidenten in den karibischen Nachbarstaat seit fast 90 Jahren.

(L'essentiel/ij)

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