Raser in Dortmund

19. Juli 2019 18:38; Akt: 19.07.2019 18:43 Print

Verfolgung mit 190 km/h – 5 Kinder auf dem Rücksitz

Ein Raser wurde mit 190 Stundenkilometern in Dortmund erwischt. Der Mann war mit seiner Frau und fünf Kindern unterwegs. Zwei kauerten hinter dem Fahrersitz.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nachdem eine Zivilstreife in Dortmund von einem Raser in der 80er Zone überholt wurde, setzten die Beamten zur Verfolgungsjagd an. Die Polizisten mussten auf knapp 200 km/h beschleunigen, um den VW Golf einzuholen und zu stoppen.

Frau droht ebenfalls ein Strafverfahren

Als die Polizisten das Auto öffneten, trauten sie ihren Augen kaum. Wie es in der Mitteilung derPolizei heißt, saßen auf dem Rücksitz des Golfs fünf Kinder im Alter von zwei Monaten, zwei, sieben, acht und elf Jahren. Die drei Kinder auf dem Rücksitz waren nicht angeschnallt und zwei kauerten hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz.

Die Polizei untersagte sofort die Weiterfahrt des Tempo-Sünders. Als Grund für sein hohes Tempo gab er an, dass «er weiter kommen müsse». Seinen Führerschein muss der Mann für die nächsten drei Monate abgeben. Außerdem wird er voraussichtlich 600 Euro Bussgeld bezahlen müssen.

«Setzen das Leben ihrer Kinder aufs Spiel»

Derzeit wird noch geprüft, wie der 30-Jährige für das Nicht-Anschnallen seiner Kinder bestraft wird. Auch seiner Frau droht ein Verfahren. Als Mutter der Kinder wäre sie in der Pflicht gewesen, die Kinder zu sichern, schreibt die Polizei.

Die Dortmunder Polizei appelliert an die Vernunft der Eltern. Der leitende Polizeidirektor sagt: «Nicht angeschnallte Kinder in Fahrzeugen sind leider Alltag für die Polizei. Erwachsene setzen mit solch verantwortungslosem Verhalten das Leben ihrer Kinder aufs Spiel.»

(L'essentiel/fss)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • deendeenmamFrontalierdanzt am 20.07.2019 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    Trotz Verpixelung sagt das Foto viel aus.

  • Pia am 19.07.2019 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo ass dann esou!!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • deendeenmamFrontalierdanzt am 20.07.2019 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    Trotz Verpixelung sagt das Foto viel aus.

  • Pia am 19.07.2019 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo ass dann esou!!

    • @pia am 20.07.2019 18:04 Report Diesen Beitrag melden

      Merci fir den genialen Kommentar ! Dat hat nach gefehlt !

    einklappen einklappen