Haupttäter verurteilt

13. November 2017 09:49; Akt: 13.11.2017 09:49 Print

Vergewaltiger von Rimini muss 16 Jahre in Haft

Die Vergewaltigung einer Polin und einer Peruanerin am Strand von Rimini sorgte für Entsetzen. Jetzt hat einer der Täter eine harte Strafe erhalten.

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Guerlin Butungu (20, Mitte), ist der einzige volljährige Täter der Gruppenvergewaltigung von Rimini. Er wurde zu 16 Jahren Haft verurteilt. (Bild: Manuel Migliorini)

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Wegen der Gruppenvergewaltigung einer polnischen Touristin und einer peruanischen Transsexuellen am Strand von Rimini im August 2017 ist ein 20-jähriger Kongolese am Freitagabend zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Das berichteten italienische Medien.

Der Asylsuchende Guerlin Butungu ist der einzige Volljährige unter den vier afrikanischen Migranten, die sich an den Gruppenvergewaltigungen beteiligt hatten. Der Verurteilte wird seine Opfer mit jeweils 30.000 Euro entschädigen müssen. Der Freund der Polin, der geschlagen wurde, wird 20.000 Euro erhalten. Nach seiner Haftstrafe soll der Täter abgeschoben werden.

16 statt 14 Jahre Haft

Die Strafe war um ein Drittel niedriger als vom Strafgesetzbuch für ähnliche Fälle vorgesehen, weil der Täter seine Verantwortung zugegeben und sich für ein Schnellverfahren entschlossen hatte. Dennoch ist die Strafe verhältnismäßig hart, zumal die Staatsanwaltschaft nur 14 Jahre Haft gefordert hatte. Die Anwälte der Opfer erklärten sich mit dem Urteil zufrieden.

Der Kongolese war mit zwei minderjährigen marokkanischen Brüdern und einem 17-jährigen Nigerianer festgenommen worden. Die mutmaßlichen Täter wurden von ihren Opfern erkannt. Die drei minderjährigen Mittäter warten noch auf ihren Prozess, berichtet die Welt.

(L'essentiel/mlr/sda)

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