Australien

19. Oktober 2021 13:03; Akt: 19.10.2021 13:03 Print

Vierjährige Cleo Smith aus Zelt verschwunden

Der Fall hält Australien in Atem: Die Familie Smith geht übers Wochenende zelten. Am Samstagmorgen wacht die Mutter auf – ihre Cleo (4) ist aus dem Zelt verschwunden.

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Ein Vermisstenfall in Australien weckt ungute Erinnerungen an den Fall der Britin Maddie McCann. Sie war im Alter von vier Jahren aus dem Hotelzimmer in der portugiesischen Algarve verschwunden und gilt seither als vermisst. Auch Cleo Smith (4) ist seit vier Tagen spurlos verschwunden.

Das Mädchen zeltete dieses Wochenende mit seinen Eltern und der älteren Schwester Isla in einem abgelegenen Campingplatz in Westaustralien. «Wir legten Cleo nach dem Abendessen um 20 Uhr schlafen», erzählt Mutter Ellie Smith in einem emotionalen Interview mit australischen Medien.

«Der Reißverschluss stand offen»

«Ich wachte in der Nacht gegen 1.30 Uhr auf, weil Cleo Wasser haben wollte. Das war das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe. Als ich am Samstagmorgen aufwachte, stand der Reißverschluss des Zeltes offen, und Cleo war verschwunden, auch ihr Schlafsack war weg.»

Die Eltern dachten sich erst nichts Böses und begannen ihr Kind zu suchen. «Ich dachte mir erst: ‹Wo ist sie, sie muss jetzt doch etwas Morgenessen, was macht sie denn nur?›», so Mutter Ellie. Als das Kind spurlos verschwunden blieb, alarmierten die Eltern die Polizei. Das war vor vier Tagen, und Cleo ist noch immer nicht aufgetaucht.

Hüttenbesitzer sollen Schlüssel abgeben

Die Polizei sucht seither mit Hunderten Einsatzkräften nach dem Mädchen und hat Fotos von Cleo, dem Pyjama, den sie in der Nacht getragen hat, und dem verschwundenen Schlafsack veröffentlicht. Man werde, so ein Sprecher, «jeden Stein bei der Suche nach dem Kind umdrehen». Auch Privatpersonen beteiligen sich an der Suche, einige mit ihren Helikoptern aus der Luft.

Im Fokus der Polizei standen laut australischen Medien auch einzelne Hütten am Strand. Die Besitzer wurden aufgefordert, ihre Schlüssel abzugeben, damit diese durchsucht werden können.

Die Familie hat auch einen Fährtensucher der Aborigines beauftragt, ihre Tochter zu finden. Am Dienstagmorgen wurde die Suche wegen schlechten Wetters kurzzeitig unterbrochen, ist jetzt aber wieder aufgenommen worden. Gesucht wird auch mit Hunden und Drohnen. Beamte der Mordkommission sind ebenfalls im Einsatz.

Später am Dienstag will die Polizei ein Update zum Fall geben.

(L'essentiel/gux)

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  • Valchen am 19.10.2021 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dingos!

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