Unter dem Holzboden

16. November 2017 07:10; Akt: 16.11.2017 07:40 Print

Vor dem Amoklauf tötete er seine Ehefrau

Die Polizei hat in der Wohnung des Amokläufers, der am Montag vier Menschen erschoss, die Leiche seiner Frau entdeckt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach dem jüngsten Amoklauf in den USA fand die Polizei die Leiche der Ehefrau des mutmaßlichen Täters. Der Leichnam sei unter den Dielen der Wohnung entdeckt worden, teilte die Polizei im Norden Kaliforniens am Mittwoch mit.

Vermutlich habe der Mann am Montagabend seine Frau getötet und dann am Tag darauf seinen Amoklauf gestartet, sagte ein Polizist im Bezirk Tehama 160 Kilometer nördlich von Sacramento.

Der Angreifer hatte am Dienstag wahllos um sich geschossen und vier Menschen getötet, bevor er selbst von Einsatzkräften erschossen wurde. Zehn Menschen wurden bei der Tat verletzt, darunter sieben Kinder. Der Mann hatte versucht, sich Zutritt zu einer Grundschule am Rande der Kleinstadt Corning zu verschaffen, war aber gescheitert.

Schlimmstes Massaker seit langem

Schusswaffenangriffe dieser Art geschehen in den USA immer wieder und lösen regelmäßig eine ergebnislose politische Debatte über die laxen Waffengesetze aus. So hatte erst vor gut einer Woche ein Schütze ein Massaker in einer kleinen Kirche in Texas angerichtet. Er tötete 25 Gottesdienstbesucher sowie das ungeborene Kind einer Schwangeren.

Wiederum fünf Wochen davor hatte ein Heckenschütze in Las Vegas das schlimmste Schusswaffenmassaker der jüngeren US-Geschichte begangen. Er feuerte bei einem Countrymusik-Festival in die Besuchermenge und tötete 58 Menschen.

(L'essentiel/roy/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.