8000 Menschen gerettet

19. August 2019 14:07; Akt: 19.08.2019 14:34 Print

Waldbrand auf Gran Canaria außer Kontrolle

Das Feuer wütet mittlerweile auf 3400 Hektar Fläche, die Flammen schlagen bis zu 50 Meter hoch: Hunderte Helfer kämpfen gegen einen riesigen Waldbrand in den Bergen.

Das Feuer bedroht nun auch die berühmten Kiefernwälder im Nationalpark Tamadaba: Der Waldbrand auf Gran Canaria wütet weiter. (Video: Storyful,AP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria ist nach Behördenangaben außer Kontrolle. 3400 Hektar Fläche auf der spanischen Ferieninsel seien schon von dem Feuer betroffen, manche Flammen schlügen 50 Meter hoch, teilte der Inselrat am Montag auf Twitter mit.

Nach Angaben des spanischen Fernsehens wurden mittlerweile 8000 Menschen aus Dutzenden Ortschaften in dem Gebiet südwestlich der Hauptstadt Las Palmas in Sicherheit gebracht.

Bedroht seien auch die berühmten Kiefernwälder im Nationalpark Tamadaba, hieß es. Der 7500 Hektar große Park liegt innerhalb des von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärten Westens des Insel und gilt als «die grüne Lunge» der Insel. Touristen an den Stränden waren von der Feuerfront zunächst nicht direkt betroffen.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sagte, das heiße Sommerwetter und die geringe Luftfeuchtigkeit machten es schwer, das «extrem aggressive» Feuer in den Griff zu bekommen. Hinzu komme starker Wind, der die Flammen anfache, und eine starke Rauchentwicklung, betonte die Sprecherin des kanarischen Notfalldienstes, Laura Otero.

Brandstiftung als mögliche Ursache

Hunderte Helfer hatten die ganze Nacht hindurch gegen das Feuer gekämpft. Weitere 700 wollten sich am Morgen an dem Einsatz beteiligen. Zudem sollten elf Helikopter und mehrere Flugzeuge eingesetzt werden.

Zeitungen zitierten den Chef der Inselregierung, Antonio Morales, mit den Worten, es könne sich möglicherweise um Brandstiftung handeln. Beweise dafür gebe es aber bisher nicht. Schon vor einer Woche waren in der gleichen Bergregion rund um die Gemeinden Tejeda und Artenara 1500 Hektar verbrannt.

(L'essentiel/uten/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Niemand am 19.08.2019 17:02 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Schneider, tun sie was . . . Verbranntest Holz bedeutet, verbranntes Geld.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Niemand am 19.08.2019 17:02 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Schneider, tun sie was . . . Verbranntest Holz bedeutet, verbranntes Geld.