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22. November 2017 08:37; Akt: 22.11.2017 09:45 Print

Wie sicher sind Anti-​​Terror-​​Sperren wirklich?

Wie «terrorsicher» sind die Sperren wirklich? Ein Crashtest zeigt, dass gängige Betonsperren von einem Lkw wie Spielzeugklötze verschoben werden können.

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Ein Crashtest zeigt, dass die Betonklötze zum Schutz vor Lkw-Anschlägen nicht ausreichen. (Bild: Arno Burgi/dpa)

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Größere Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte liegen im Visier von Terroristen. Anti-Terror-Sperren aus Betonklötzen sollen Lkw aufhalten. Aber wie sicher sind diese Sperren wirklich?

Erst vergangenes Jahr ist ein Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast. Elf Menschen kamen dabei ums Leben, weitere 55 wurden verletzt. Seither werden Betonklötze rund um solche Veranstaltungen plaziert, um Terroristen, die einen Anschlag mit einem Lkw verüben wollen, aufzuhalten. Der Plan klingt gut, aber wirklichen Schutz bieten diese Sperren nicht.

Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) zeigt in einem Beitrag einen Test der deutschen Prüfstelle Dekra. Im Video wird demonstriert, wie ein zehn Tonnen schwerer Lastwagen mit 50 Stundenkilometern in zwei Terror-Sperren aus Beton kracht, die Blöcke wie ein überdimensionales Lego-Spielzeug wegschiebt, die Fahrt fortsetzt und schließlich in ein Haus rast.

Es geht aber auch anders: Eine Lösung dieses Sicherheitsmankos sei es, die Blöcke 15 Zentimeter tief im Boden zu versenken und zusätzlich mit einem Stahlseil unterirdisch zu verbinden. Im Falle eines Angriffs mit einem 7,5 Tonnen-Lkw bei 60 km/h Aufpralltempo käme das Fahrzeug nach spätestens 1,2 Sekunden zum Stillstand.

Ein umfänglicher Schutz vor allen Varianten des Terrors sei trotzdem nicht möglich, das Sicherheitskonzept wird daher laufend evaluiert.

(L'essentiel/chb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul G am 22.11.2017 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Les blocs de bétons DOIVENT être ancré dans le sol sinon cela ne sert a RIEN .

  • heng am 22.11.2017 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    1 nein sie sind nicht sicher so lange sie nur als einzelne Blöcke rumliegen, ein Stahlseil um sie miteinander zu verbinden würde schon helfen. 2 sie sind hässlich, warum macht man daraus keine schöne Skulptur: z.b. ein liegender Löwe für Lux oder so

  • Ma Rio am 22.11.2017 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Schueberfouer waren sowieso ein Witz... Siehe die betrunkene Autofahrerin die sich in die Allée Scheffer verirrt hatte... alle anderen Eingänge waren auch Scheunentor weit offen ...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • heng am 22.11.2017 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    1 nein sie sind nicht sicher so lange sie nur als einzelne Blöcke rumliegen, ein Stahlseil um sie miteinander zu verbinden würde schon helfen. 2 sie sind hässlich, warum macht man daraus keine schöne Skulptur: z.b. ein liegender Löwe für Lux oder so

  • Paul G am 22.11.2017 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Les blocs de bétons DOIVENT être ancré dans le sol sinon cela ne sert a RIEN .

  • Ma Rio am 22.11.2017 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Schueberfouer waren sowieso ein Witz... Siehe die betrunkene Autofahrerin die sich in die Allée Scheffer verirrt hatte... alle anderen Eingänge waren auch Scheunentor weit offen ...

    • René am 22.11.2017 13:51 Report Diesen Beitrag melden

      und rechts und links von den Betonabsperrungen passten mindestens 2 Lastwagen, ein Megawitz

    • Odin am 22.11.2017 17:15 Report Diesen Beitrag melden

      Es gibt keine Sicherheit. Nur leute die dafür bezahlen. Diese "Terroristen" sind zu allem bereit. Was kann man wirklich dagengen tun ? Leben und jede minute geniessen: Die Menschheit kann man nicht ändern. Jede religion hat ihre Leichen im Keller. So lange der Mensch nicht tolerant ist wir es unschuldiege geben die sterben. Glaubt an euch nicht an Götter, den nur ihr habt die macht die Welt besser zu machen.

    • John Sparton am 22.11.2017 23:09 Report Diesen Beitrag melden

      @Odin. Einfach Ausradieren mir einem grossen Pilz

    • Odin am 23.11.2017 10:18 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn etwas ausradiert werden müsste dann der Krebs"Mensch" Da wir sachen töten müssen nicht um zu überleben sondern zum Spass oder aus Hass. Emphatie und Liebe ist doch das was der Mensch so besonders macht. Aber man kann nur das gegenteil sehen. Ausbeutung und verarsche, Hass und Gewalt... Um ein wenig Geld. Die Balance zwichen gut und schlecht Weiss und Schwarz ist nicht vorhanden, doch die Möglichkeit schon.

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