Australien

07. Januar 2020 08:17; Akt: 07.01.2020 18:01 Print

Zwei Brände könnten sich zu Riesenfeuer vereinen

Seit Beginn der Brände im Oktober sind 25 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2000 Häuser sind zerstört. Der Kampf gegen die Flammen könnte Monate dauern.

Ein Feuerwehrmann hat auf der Flucht vor dem Feuer dieses spektakuläre Video gedreht. (Video: Tamedia)

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Etwas Regen und kühlere Temperaturen haben die Arbeit der Feuerwehrleute bei den Bränden im Südosten Australiens etwas leichter gemacht. Aber auch diese Woche soll es wieder teilweise 40 Grad und heißer werden. Der Feuerwehrchef des Bundesstaates New South Wales, Shane Fitzsimmons, sagte am Dienstag, die mehr als 2600 Helfer nutzten die «günstigen Bedingungen», um sich vorzubereiten, bevor die Brandgefahr am Freitag voraussichtlich wieder steigen dürfte.

Es wird befürchtet, dass die Feuer in Australien noch Monate dauern. An der Grenze von New South Wales und Victoria bewegten sich zwei Brände aufeinander zu, so dass ein Riesenfeuer entstehen könnte. In der isolierten Küstenstadt Mallacoota warteten noch Hunderte Menschen darauf, per Schiff gerettet zu werden.

Seit Beginn der großen Brände im Oktober sind landesweit 25 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2000 Häuser sind zerstört. Mehr als 10 Millionen Hektar brannten nieder – ganz Luxemburg ist nur 2586 Quadratkilometer groß.

Am Dienstag hieß es, auf die Versicherungen kämen bislang Kosten von 700 Millionen australischen Dollar zu, das sind etwa 430 Millionen Euro. Nach Angaben des australischen Versicherungsverbands gab es fast 9000 Schadensmeldungen – es wird aber erwartet, dass die Zahl noch deutlich steigt.

US-Präsident Donald Trump drückte nach Angaben des Weißen Haues im Gespräch mit dem australischen Premierminister Scott Morrison seine Sorge und sein Beileid aus. Er bot der australischen Regierung die Unterstützung der USA im Kampf gegen die Feuer an. Auch Prominente zeigen sich weiter solidarisch: Der australische Schauspieler Chris Hemsworth («Thor») hat nach eigenen Angaben eine Million australische Dollar (620 000 Euro) gespendet.

(L'essentiel/dpa)

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