Mailand-Varese (I)

05. Dezember 2021 20:31; Akt: 05.12.2021 20:45 Print

Zwei Frauen im selben Zug sexuell misshandelt

In der Notaufnahme merken die beiden 20-Jährigen, dass sie im selben Zug angegriffen wurden. Hinter dem Verbrechen könnten dieselben Täter stecken.

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In der Nacht auf Freitag kam es auf der Zugstrecke Mailand-Varese zu zwei unabhängigen Angriffen auf zwei verschiedene Frauen. Eine von ihnen soll von den Tätern vergewaltigt worden sein, während die andere Verletzungen vom Angriff davontrug. Vom Vorfall berichtet hat die Zeitung «Corriere della Sera». Bei den Opfern handelt es sich um zwei 20-jährige Frauen. Sie bemerkten erst in der Notaufnahme eines Krankenhauses, in das sie nach den Taten eingeliefert wurden, dass sie im selben Zug gesessen hatten und angegriffen worden waren.

Laut dem Zeitungsbericht wurden die Frauen von zwei Männern kurz nach 22 Uhr angegriffen. Zum Tatzeitpunkt soll der Zug relativ leer gewesen sein. Ob die beiden Frauen im selben Abteil saßen, ist nicht klar. Eine der Frauen konnte sich während des Angriffs befreien und flüchten, der anderen gelang dies laut «Corriere della Sera» nicht. Bislang bestünden keine Hinweise, dass es noch weitere Opfer gegeben habe; dies könne jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. Geld oder sonstige Gegenstände wurden den beiden Frauen nicht entwendet.

Der genaue Ort der Taten soll nahe des Bahnhofs Vedana Olono, südlich des Stadtzentrums von Varese, liegen. Dort sollen die mutmaßlichen Täter ausgestiegen sein. Die Polizei hat die Fahndung nach ihnen aufgenommen und untersucht dahingehend auch die Verbindungen mit nahegelegenen Funkmasten. Dem Bericht zufolge besteht allerdings die Gefahr, dass die Männer sich ins Ausland abgesetzt haben. Laut der Zeitung kommt es in der Region immer wieder zu Angriffen in Zügen, die wenig gefüllt sind und in denen die Überwachung per Videokamera nicht gewährleistet ist. Auch im vorliegenden Fall sollen die Täter abgewartet haben, bis der Schaffner in einen anderen Waggon gewechselt hatte, bevor sie ihre Opfer angriffen.

(L'essentiel/Patrick McEvily)

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