Real Life-Tinder

21. November 2018 14:17; Akt: 21.11.2018 14:29 Print

30 Frauen lassen sich auf Youtube erniedrigen

Ein Youtube-Channel setzt Tinder in die Realität um. Statt nur virtuell, darf ein junger Mann 30 Damen im echten Leben anhand des Swipe-Mechanismus liken oder wegswipen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wie wäre es, wenn man Tinder 1 zu 1 in das echte Leben übersetzen würde? Das hauptsächlich auf Youtube vertretene Online-Medium «Jubilee Media» startete ein Experiment, bei dem ein Mann 30 Frauen gegenüber steht und die passendste von ihnen wählen muss. Dabei ist die Auswahl an potenziellen Freundinnen sehr vielfältig. Weiße Frauen, Asiatinnen, Dunkelhäutige, dünne und fülligere Damen – und nicht nur das 0815 Schönheitsideal. Wie auf Tinder also – oder auch im echten Leben.

Swipen, aussortieren, speed-daten

Wie bescheuert die Idee ist, Tinder im echten Leben umzusetzen, merkt man spätestens beim Aussortieren. Wie bei der Dating-App, beordert der US-Amerikaner die Damen nach links, wenn er kein Interesse hat, oder nach rechts, wenn er dem potenziellen Date eine Chance geben möchte. Dieser Teil des Videos ist fremdschämwürdig. Zum Glück leidet der Kandidat namens Anshul mit.

Nachrichtenaustausch auf Tinder im realen Leben

Nach der ersten Auswahl bleiben 16 Frauen übrig. Zehn von ihnen interessieren sich nicht für den sichtlich nervösen Typ. Mit den restlichen sechs Frauen darf er an einem Speed ​-Dating teilnehmen und erhält fünf Minuten, um jede Dame oberflächlich kennenzulernen. Die Konversation, die sonst also auf der Tinder-App stattfindet und nicht selten schleppend verläuft, wird ins reale Leben projiziert. Schließlich entscheidet sich Anshul für die brünette Schönheit Cathrine. Sie tauschen Nummern aus, wie es aber weitergeht, erfahren wir nicht.

Über seine «Real-Life-Tinder»-Erfahrung erzählt er: «Ich habe das schon so oft auf meinem Smartphone gemacht, aber wenn du vor jemandem stehst und innerhalb von fünf Sekunden entscheiden musst, ob die Frauen geeignet sind oder nicht, fühlt sich das komisch an. Man muss sich viel schneller entscheiden, als wenn man jemanden zum ersten Mal im wirklichen Leben trifft». Ach was.

(L'essentiel/Tillate)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.