Australien

28. Mai 2017 16:50; Akt: 28.05.2017 16:52 Print

Mysteriöses SOS-​​Zeichen – Wer ruft hier um Hilfe?

Ist es ein Scherz oder ein ernst zu nehmender Hilferuf? Im Westen Australiens sorgt ein riesiges SOS-Zeichen aus Steinen für Aufregung.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Ein SOS-Zeichen auf unzugänglichem Gelände stellt die Bürger des australischen Bundesstaates Western Australia vor ein Rätsel. Ein Helikopter-Pilot entdeckte den aus Steinen geformten Hilferuf kürzlich aus der Luft – in einer Gegend, die kaum zu Fuß zu erreichen ist. Nun fürchten die Behörden, dass jemand oder auch eine Gruppe von mehreren Menschen vermisst sein könnte.

Wie die BBC berichtet, veranlasste der Fund die Polizei zu einer Suchaktion am Boden. Die Beamten mussten eingeflogen werden, weil sie anders nicht an den Fundort in der Nähe von Swift Bay, rund 500 Kilometer von der Stadt Broome entfernt, gelangten. Allerdings blieb die Suche erfolglos. Jetzt bitten die Behörden die Bevölkerung um Hilfe: Sie soll jedes «Anzeichen kürzlicher menschlicher Aktivität» in der Gegend melden.

Verlassenes Zeltlager

Zwar entdeckten die Polizisten in der Nähe des SOS-Zeichens die Überreste eines Zeltlagers, dieses schien jedoch verlassen. Senior Sergeant Peter Reeves befürchtet, der Hilferuf könnte schon vor Jahren dort platziert worden sein.

Dass die Beamten dem steinernen Aufruf ernsthaft nachgehen, kommt nicht von ungefähr: Im Jahr 2015 wurde in einer verlassenen Gegend von Queensland ein britischer Tourist gerettet, der eine SOS-Nachricht in den Sand geschrieben hatte. Und in Western Australia selbst kam es im Jahr 2003 zu einem ähnlichen Fall: Damals machte der britische Tourist Howard Holdsworth am Strand von Cape Bertholet per SOS-Zeichen auf seine missliche Lage aufmerksam.

(L'essentiel/mlr)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.