Tatütata

20. März 2017 15:39; Akt: 20.03.2017 15:44 Print

«Polistei»-​​Auto ruft Polizei auf den Plan

Auf ein Auto «Polistei» zu schreiben, ist in der Schweiz eigentlich nicht illegal – trotzdem wird dieser Fake-Streifenwagen dauernd kontrolliert.

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Der Kantonspolizei Zürich ging kürzlich bei einer Verkehrskontrolle ein ganz besonderes Auto ins Netz: Ein weiß-grüner VW Jetta, der an einen alten Streifenwagen der deutschen Polizei erinnert. Auch der Schriftzug auf der Seite des Autos sieht einem Polizeiauto zum Verwechseln ähnlich. Aber: Statt «Polizei» steht dort «Polistei».

Laut Besitzer Stefano Fornara ist es nicht das erste Mal, dass sein Möchtegern-Streifenwagen genau unter die Lupe genommen wird – sowohl von neugierigen Passanten als auch von der Polizei. «Wenn die Polizisten nicht gerade mit anderen Autos beschäftigt sind, dann halten sie mich eigentlich immer an», sagt der 20-Jährige zur Zeitung Zürcher Oberländer.

Kaufpreis: 500 Euro

Das sei auch nachvollziehbar, bei so einem auffälligen Fahrzeug. Für 500 Euro habe er den VW (Baujahr 1986) einer Privatperson abgekauft und mit einem Kollegen eigenhändig umdekoriert. Dabei kam auch das Wort «Polistei» zustande: Eine Kombination zwischen «Polizei» und Stefanos Spitznamen «Stei».

Damit herumzufahren, ist an sich legal. Bei der Kontrolle bei Zürich hatten die Polizisten jedoch angeordnet, die Beschriftung zu entfernen. «Der Schriftzug an sich war kein Problem», sagt Polizeisprecherin Carmen Surber. Die Buchstaben selber seien jedoch aus Metall gewesen und hätten scharfe Kanten gehabt. Zudem sei das Fahrzeug dem Straßenverkehrsamt gemeldet worden, da offensichtliche Veränderungen vorgenommen worden waren.

Das hindert Stefano aber nicht daran, weitere Runden zu drehen: «Das Tolle an dem ‹Poli­stei›-Auto ist, dass es mehr beeindruckt als ein Lamborghini. Jeder mag den Wagen.»

(L'essentiel/ced)

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