Riskante Reise

14. Oktober 2019 22:31; Akt: 14.10.2019 22:38 Print

1000 Polizisten schützen Kate und William

Herzogin Kate und Prinz William legen auf ihrer Royal-Tour durch Pakistan 1000 Kilometer zurück – in mehreren Regionen des Landes herrscht erhöhte Terrorgefahr.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Auf Bitten des britischen Außenministeriums reisten Herzogin Catherine (37) und Prinz William (37) ohne ihre drei Kinder nach Pakistan, wo sie am Montagabend mit einem der Voyager-Flugzeuge der Royal Airforce auf dem Pakistani Air Force Base Nur Khan in Rawalpindi landeten. Begrüßt wurde sie von Thomas Drew, dem britischem Hochkommissar in Pakistan.

Fünf Tage wird das Paar das Land bereisen, wie der Kensington-Palast Anfang Oktober mitteilte. Begleitet wird es dabei von einer Entourage, die 14 Personen umfasst – darunter die Privatsekretäre Simon Case und Catherine Quinn, Kommunikationssekretär Christian Jones, ein Sanitäter und ein Coiffeur.

William und Kate auf Dianas Spuren

Die britische Königsfamilie pflegt seit Jahren einen guten Kontakt zu Pakistans Premierminister Imran Kahn. Prinz Charles (70) war zuletzt 2006 vor Ort. Zudem ist Großbritannien Pakistans größter Exportmarkt in Europa. Auch Prinzessin Diana hatte das Land mehrmals besucht.

Der Reiseplan

William und Kate werden unterschiedliche Gebiete besuchen – so etwa die Städte Islamabad und Lahore, die Berge im Norden und Regionen an der Grenze zu Afghanistan. Lahore wurde erst kürzlich von einem Selbstmordattentat erschüttert – einer der vielen Gründe, warum der Trip zu einer riesigen Sicherheitsherausforderung wird.

Das Ziel der Reise

Auf ihrer Tour, die bis zum 18. Oktober dauert, werden die Cambridges Organisationen besuchen, die junge Mädchen und Frauen dabei unterstützen, den bestmöglichen Start ins Leben zu erhalten.

«Der Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung, insbesondere für Mädchen und junge Frauen, ist eine der Hauptprioritäten des Vereinigten Königreichs in Pakistan», heißt es in einer Mitteilung des Palastes. Auch der örtliche Klimaschutz soll thematisiert werden.

Die Geheimnisse der Reise

Wann man Kate und William in welcher Ortschaft antreffen wird, ist streng geheim. Fest steht: Das Paar wird laut Angaben des Buckingham Palace insgesamt 1000 Kilometer zurücklegen.

Aufgrund des erhöhten Sicherheitsrisikos werden Details des Programms allerdings nur kurzfristig und von Tag zu Tag veröffentlicht. Lokale Medien erhalten laut dem «Telegraph» sogar erst in letzter Minute Informationen über die Einzelheiten der Termine.

Williams Hommage an Diana

Der einzig bekannte Punkt auf der Reiseagenda: William wird laut der «Times» die humanitäre Arbeit seiner verstorbenen Mutter Diana ehren. Vor 23 Jahren besuchte sie das Land, um Spenden für ein Krebszentrum zu sammeln, das der heutige Premierminister Imran Kahn in der Stadt errichtete. William wird den 67-Jährigen, den er seit seiner Kindheit kennt, auf der Tour treffen.

Die Sicherheitsbedenken

In mehreren Regionen Pakistans herrscht aktuell erhöhte Terrorgefahr. Daher ist der Trip für die Verantwortlichen des Buckingham Palace eine große Herausforderung: «Dies ist die komplexeste Tour, die der Herzog und die Herzogin bisher unternommen haben, unter Berücksichtigung logistischer und sicherheitstechnischer Gesichtspunkte.»

Die Sicherheitsvorkehrungen

Seit Wochen laufend die Vorbereitungen für den königlichen Besuch in Pakistan auf Hochtouren. Mehr als 1000 Polizisten werden das Paar in den kommenden fünf Tagen begleiten und beschützen. Laut pakistanischen Beamten wird die Reiseroute von William und Kate zudem vom örtlichen Militär strengstens überwacht, wie der «Telegraph» schreibt.

(L'essentiel/kao)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.