Charlize erzählt

25. Juli 2017 07:24; Akt: 25.07.2017 07:28 Print

Die Nacht, in der Therons Mutter den Vater tötete

Die Schauspielerin spricht erstmals über das erlebte Familiendrama. Sie erklärt, wie sehr es sie und ihre Mutter bis heute beschäftigt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Charlize Theron (41) erläutert zum ersten Mal die Hintergründe des tragischen Familiendramas, das sich in ihrer Kindheit abspielte. In der Radio-Show von Howard Stern (63) spricht sie über ihren alkoholkranken Vater (†44), den ihre Mutter Gerda Jacoba (64) Aletta 1991 in Notwehr umgebracht hat.

«Ich habe einfach so getan, als wäre das nie passiert», sagt die gebürtige Südafrikanerin, «ich habe niemandem davon erzählt – ich wollte niemandem etwas sagen.» Wann immer sie jemand danach fragte, gab Theron einen Autounfall als Grund für den Tod ihres Vaters an. «Niemand will so eine Geschichte erzählen.»

Charlize erinnert sich

Ihr Vater sei als unberechenbarer Alkoholiker bekannt gewesen. Seine Eskapaden haben die Kindheit der Schauspielerin geprägt. Eines Tages eskalierte die Situation. Er griff Therons Mutter an, drohte ihr und seiner Tochter – bis sich ihre Mutter schließlich wehrte. «Es beschäftigt meine Mutter und mich bis heute», gesteht die Schauspielerin.

«In einem Haushalt mit einem Alkoholiker aufzuwachsen, ohne zu wissen, was heute passieren wird, nicht zu wissen, wie mein Tag sein wird, und dass alles von einer anderen Person abhängt und davon, ob sie an diesem Tag wieder trinken wird oder nicht» ist laut Theron der schwierigste Part gewesen, der verarbeitet werden musste.

Bewunderung für ihre Mutter

Mutter Gerda sei verantwortlich dafür, dass sich ihre Tochter Charlize nie von den traumatischen Ereignissen hat kleinkriegen lassen. «Ich habe eine unglaubliche Mutter. Sie ist eine riesengroße Inspiration in meinem Leben», erzählt Theron weiter.

Ihre Philosophie sei stets gewesen: «Das ist schrecklich. Erkenne an, dass es schrecklich ist. Dann entscheide dich: Wird es dich definieren? Willst du sinken oder willst du schwimmen? Das ist alles.» Eine Therapie habe ihr bei der Verarbeitung geholfen – damit hat Theron jedoch lange gewartet: «Erst in meinen späten Zwanzigern habe ich einen Psychologen aufgesucht.»

(L'essentiel/net)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.