Paul Walkers Tochter

12. April 2016 08:06; Akt: 12.04.2016 17:11 Print

9 Millionen Euro genügen ihr nicht

Die Tochter des verstorbenen Hollywoodstars Paul Walker erhält eine Millionen-Entschädigung. Doch sie will mehr.

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Paul Walkers tragischer Tod nach einem Autounfall beschäftigt die Gerichte weiter. Am Wochenende wurde bekannt, dass Meadow, die 17-jährige Tochter des «Fast and Furious»-Stars, eine Entschädigung von fast neun Millionen Euro erhält. Das Geld soll aus dem Nachlass von Roger Rodas stammen – also vom Rennfahrer und Freund Walkers, der am Steuer des Porsches sass, als die beiden im November 2013 von der Straße abkamen und noch auf der Unfallstelle verstarben.

Als Hauptargument für die Millionenzahlung führten Meadows Anwälte an, dass Walker in den kommenden Jahren noch viel Geld hätte verdienen können. Laut TMZ.com waren von Universal Studios bereits drei weitere Filme der «Fast and Furious»-Reihe mit Walker geplant.

Prozess gegen Porsche läuft weiter

Wie TMZ weiter schreibt, hielten Meadow und ihr Anwaltsteam fest, dass die zehn Millionen nur «ein Bruchteil» der Summe seien, die Walker noch hätte einstreichen können: Bis zu 70 Millionen Euro wären dringelegen, heißt es in den Dokumenten. Von den nun zugesprochenen zehn Millionen hätten Meadow und ihre Mutter mit richterlicher Bewilligung bereits zwei Millionen herausgelöst, um ein neues Haus zu kaufen.

Ob Meadow Walker die Entschädigungsforderung nun noch höher treiben will, ist zurzeit nicht bekannt. Weiter geht der Prozess gegen Porsche: Walker sagt, der Autokonzern sei mitschuldig am verfrühten Tod ihres Vaters. «Meadow wird weiter dafür kämpfen, dass Porsche zur Verantwortung gezogen wird – sie haben ein mangelhaftes Produkt verkauft, das jemanden getötet hat», sagt ihr Anwalt zum «People»-Magazin. Und Paul Walker kann weiterhin nicht in Frieden ruhen.

(L'essentiel/fim)

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