Stewart auf Motz-Kurs

19. Juni 2012 14:09; Akt: 19.06.2012 14:37 Print

«In Hollywood geht es nur ums Geld»

«Twilight»-Star Kristen Stewart geht mit der Traumfabrik hart ins Gericht: Sie wirft Produzenten vor, nichts zu wagen und nur Dollar zu zählen.

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Kristen Stewart ist ein alter Hase in Hollywood. Sie kennt die Traumfabrik bereits gut genug um zu wissen, dass dort nicht alles Gold ist, was glänzt. Gegenüber der Teeniezeitschrift «Bravo» erklärte die 22-Jährige, dass sie sich mit vielem in Hollywood nicht identifizieren könne. Studiobosse würde keine Risiken eingehen wollen und deshalb kaum neue Talente vor und hinter die Kameras lassen: «Ich finde das so schade. Die sollten sich etwa ein Beispiel an Frankreich nehmen: Deren Streifen ‹Ziemlich beste Freunde› wurde ein riesiger Erfolg - und zwar wegen der schönen Story.» Die Komödie spielte weltweit tatsächlich über 338 Millionen Dollar ein - wovon aber nur 1,2 Millionen aus den USA kamen. In Hollywood würden die finanziellen Aspekte viel zu sehr im Vordergrund stehen: «Ich finde jedes andere Land erzählt gefühlvollere Geschichten. Aber die Bosse in den Studios denken ständig nur daran, wie viel Geld sie verdienen können.»

High Heels sind ein No-Go

Ein anderes Problem, das Stewart mit Hollywood hat, betrifft ihre Schuhwahl. Der Jungstar trägt auf dem roten Teppich lieber Turnschuhe als sexy Heels. «Ich will nicht unter Schmerzen Autogramme schreiben», erklärt sie. Stewart verstehe, wenn hohe Hacken zwar besser zum Outfit passen würden, aber sie wolle ihren Fans - wenn sie diese anschließend treffe - lieber auf Augenhöhe begegnen. «Das scheinen manche Leute in Hollywood aber nicht zu begreifen. Ich mache eben nicht die ganze Zeit, was sie wollen.»

Eines weiß die Schauspielerin nämlich schon jetzt: «Im Leben geht es um so viel mehr als um Aussehen.»

(L'essentiel Online/cem)

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